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"Ich bin nie zufrieden"

Amon-Ra St. Brown und der Traum vom NFL-Rekord

Video: St. Brown: Deutscher Football-Hype ist "geil, zu sehen"
12. Februar 2026, 09:52
sport.de
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Amon-Ra St. Brown und die Detroit Lions haben eine NFL-Saison zum Vergessen hinter sich. Nach zwei Playoff-Teilnahmen in Folge gewannen die ambitionierten Lions lediglich neun Spiele. Der Deutsch-Amerikaner und sein Team schöpfen aus der schlechten Spielzeit nun neue Motivation.

Im exklusiven Interview mit sport.de und RTL/ntv sprach Wide Receiver St. Brown über das Gefühl nach der verpatzten Saison, seine Ziele für die Zukunft und den Football-Hype in Deutschland.

"In der NFL kriegt man nichts geschenkt"

Mit einem Record von 9-8 landeten die Detroit Lions auf dem letzten Platz in der NFC North. Aus der Ferne musste man zuschauen, wie mit den Chicago Bears und den Green Bay Packers gleich zwei Division-Rivalen in die Playoffs einzogen.

"Es hat sich nicht gut angefühlt", beschrieb St. Brown seine Gefühlslage nach der verkorksten Saison. "Wir waren in den Jahren davor zwei Mal in den Playoffs, standen einmal im NFC Championship Game und hatten auch schon den First Seed in der NFC. Nach den beiden guten Jahren die Playoffs in dieser Saison zu verpassen, war schwer zu verarbeiten, aber es wird uns in der kommenden Saison helfen. Wir sind extra motiviert, hungrig auf Erfolg und bereit", richtet der Deutsch-Amerikaner den Blick nach vorne.

Allerdings weiß er auch, dass das alleine nicht reichen wird. "In der NFL kriegt man nichts geschenkt", musste St. Brown mit seinem Team ein eisernes NFL-Gesetz leidvoll erfahren. "Wir hatten eine gute Mannschaft und haben viele Spiele gewonnen. Aber es ist jedes Jahr schwer, Erfolg zu haben. Die Gegner wissen, dass wir eine gute Mannschaft haben und sind dann vielleicht etwas mehr motiviert. Wir bekommen oft die beste Version des Gegners", sagte der Passempfänger.

Der Traum vom NFL-Rekord

Apropos "die beste Version": Auch Amon-Ra möchte die beste Version seiner selbst sein. "Für mich persönlich habe ich die Mentalität, dass ich jedes Jahr besser sein kann. Ich bin nie zufrieden", betonte der Wide Receiver.

Seine persönliche Zielsetzung für die Zukunft ist dementsprechend ambitioniert: "Eines meiner Ziele ist, die meisten Catches in einer Saison zu haben. Das ist schwer, man braucht dafür 150 Catches", so St. Brown.

Um das zu schaffen, muss allerdings jede Menge zusammenpassen. "Jedes Jahr ist anders, man weiß nie, was passiert. Es gibt so viele verschiedene Faktoren in der NFL. Ob es Verletzungen sind oder auch neue Coaches. Am Ende möchte ich mich immer verbessern und ein sehr konstanter Receiver sein. Dazu dann noch die meisten Catches, das sind die Ziele", so der 26-Jährige.

"Ich will der Beste sein, ich will dem Team helfen, gute Statistiken auflegen. Doch klar ist: am wichtigsten sind am Ende aber Siege", setzt St. Brown am Ende aber doch den Fokus auf den Erfolg mit dem Team.

Deutscher Football-Hype freut St. Brown

Dass ihm dabei jede Menge Fans in Deutschland die Daumen drücken, ist für St. Brown ein "geiles Gefühl". Der Wide Receiver bekommt den wachsende Begeisterung für American Football natürlich mit.

"Als ich jung war, war Football in Deutschland viel kleiner. Kaum einer wusste, was ein First Down oder ein Touchdown war. Jetzt bin ich jedes Jahr im Sommer dort, habe Camps für die Kinder und die Kinder kennen alle Regeln, die Teams, die Spieler. Football wird jedes Jahr größer und größer. Das ist cool zu sehen", frohlockt der Receiver.

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