Suche Heute Live
Paralympische Winterspiele 2026
Artikel teilen

Paralympische Winterspiele 2026
Fr, 06.03. - So, 15.03.

Paralympics: DBS nominiert drittgrößtes Aufgebot

Anna-Lena Forster führt das Aufgebot an
Anna-Lena Forster führt das Aufgebot an
Foto: © IMAGO/Beautiful Sports/SID/Marcus Hartmann
11. Februar 2026, 17:27

Der deutsche Behindertensportverband reist mit dem drittgrößten Aufgebot seiner Geschichte zu den Paralympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo.

Angeführt von der viermaligen Goldmedaillengewinnerin Anna-Lena Forster werden mindestens 38 Athletinnen und Athleten bei den am 6. März beginnenden Spielen dabei sein, dazu kommen sieben Guides. Nur in Lillehammer 1994 (43) und Nagano 1998 (40) war das Team D größer.

"Auf diesen besonderen Moment haben die Athletinnen und Athleten in den vergangenen Jahren intensiv hingearbeitet. Bei den Paralympics wollen sie sich belohnen, Bestleistungen zeigen und ihren Sport sichtbar machen", erklärte Marc Möllmann. Der Vorstand Leistungssport wird nach dem Tod von Karl Quade zudem erstmals die Funktion des Chef de Mission übernehmen.

Weitere Plätze könnte der DBS noch via Wildcards erhalten. Der jüngste deutsche Starter ist Jano Bussmann, der im Para Eishockey aktiv ist und im Laufe der Spiele seinen 19. Geburtstag feiern wird.

Sein Teamkollege Jörg Wedde ist mit 60 Jahren der älteste deutsche Teilnehmer in Norditalien. Die Eishockey-Nationalmannschaft hat erstmals seit Platz vier 2006 in Turin wieder den Sprung zu den Paralympics geschafft.

Kathrin Marchand wird zudem Geschichte schreiben. Als erste Athletin überhaupt wird die 35-Jährige an drei unterschiedlichen Spielen an den Start gehen. 2012 in London und 2016 in Rio saß die Kölnerin im olympischen Ruderboot, 2024 in Paris im paralympischen. Kurz nach den Sommerspielen in der französischen Hauptstadt begann Marchand zudem eine Karriere im Skilanglauf.

Das Team D setzt sich aus zehn Athletinnen und 28 Athleten zusammen, die Hälfte war noch nie bei Paralympics am Start. Insgesamt sind in fünf der sechs Sportarten Deutsche mit dabei, so viele wie nie zuvor. Nur im Rollstuhlcurling ist Deutschland außen vor. In Peking hatte das Team D viermal Gold, achtmal Silber und siebenmal Bronze gewonnen. 

Das Aufgebot im Überblick:

Para Eishockey (17): Steven Betz, Bernhard Hering, Christian Pilz, Frank Rennhack (alle ESC Dresden), Jan Malte Brelage, Simon Kunst, Felix Schrader, Jörg Wedde (alle Hannover Ice Lions), Jano Bussmann, Christian Jaster, Ingo Kuhli-Lauenstein, Marcel Malchin (alle TuS Wiehl), Sebastian Disveld (Weserstars Bremen), Veit Mühlhans, Hugo Rädler (beide ESV Dachau), Leopold Reimann (Para Eishockeyklub Berlin), Sven Stumpe (Grizzlys Bergkamen)

Para Ski Alpin (6+1): Anna Lena Forster (Radolfzell), Leon Gensert (Frankfurt), Christoph Glötzner (Neumarkt), Alexander Rauen (Kareth-Lappersdorf), Anna-Maria Rieder (Murnau), Andrea Rothfuss (Mitteltal-Obertal), Jeremias Wilke (Guide/Ennepetal)

Para Ski nordisch (14+6): Florian Baumann (Guide/Uhingen), Jakob Bold (Guide), Theo Bold (beide Isny), Alexander Ehler (Kirchzarten), Andrea Eskau (Magdeburg), Linn Kazmaier (Römerstein), Nils Kolb (Guide/Kirchzarten), Christian Krasman (Guide/Schönwald), Marco Maier (Kirchzarten), Sebastian Marburger (Wundertshausen), Kathrin Marchand (Leverkusen), Merle Menje (Singen), Nico Messinger (Freiburg), Johanna Recktenwald (Saarland), Lennart Volkert (München), Leonie Walter (St. Peter), Maximilian Weidner (Rastbüchl), Emily Weiss (Guide/Kirchzarten), Anja Wicker (Stuttgart), Robin Wunderle (Guide/Todtnau)

Para Snowboard (1): Christian Schmiedt (Camp2Race)

Newsticker

Alle News anzeigen