Borussia Dortmund suchte zuletzt einen "Loan- und Pathway-Manager". Die neu geschaffene Stelle soll dafür sorgen, dass die von BVB verliehenen Spieler engmaschiger betreut werden können. Damit soll angeblich auch eine grundsätzliche Neuausrichtung der Talenteförderung einhergehen.
Die Stellenausschreibung des BVB soll laut "Ruhr Nachrichten" innerhalb von nur zwei Tagen bei mehr als 300 Bewerbern auf Interesse gestoßen sein. Demnach soll die Stelle noch im Frühjahr besetzt werden.
Die Zeitung umreißt auch die Aufgaben des neuen BVB-Mitarbeiters, der vordergründig dafür Verantwortung tragen soll, den richtigen Leihklub für die verschiedenen Talente zu finden, als zentraler Ansprechpartner für verliehene Akteure und die Toptalente der Schwarzgelben dienen soll und die verliehenen Spieler "intensiv betreuen", heißt es.
Derzeit sind mit Diant Ramaj (an den 1. FC Heidenheim), Kjell Wätjen (an den VfL Bochum), Cole Campbell (an die TSG Hoffenheim) und Julien Duranville (an den FC Basel) nur vier BVB-Profis verliehen, künftig will man von diesem Modell aber angeblich deutlich stärker Gebrauch machen. Das untermauern die "Ruhr Nachrichten".
Chance für Talente beim BVB
"Neben dem rein internen Weg über die U-Teams zu den Profis werden unsere Talente immer wieder auch über Leihen ihre nächsten Entwicklungsschritte gehen", wird Paul Schaffran, Boss des NLZ der Dortmunder, in diesem Zusammenhang zitiert.
Eine enge Begleitung während der Leihen sei "unerlässlich". Daher schaffe man auch "die neue Stelle des Loan- und Pathway-Managers, der eine Schlüsselrolle in der Schnittstelle vom NLZ zum Lizenzbereich spielen wird", so Schaffran weiter.
Aufgrund von Verletzungen und Sperren bekommen aktuell bereits einige Youngster die Chance, sich im Training der Borussen zu beweisen. Mit Luca Reggiani kam beim jüngsten 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg bereits ein 18-Jähriger zu seinem Profidebüt.




























