Von der U17 bis zur U20 bestritt Carney Chukwuemeka zahlreiche Länderspiele für die englischen Juniorennationalmannschaften. Doch nun wirbt offenbar Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick um die Dienste des BVB-Stars.
Wie die "Bild" berichtet, ist denkbar, dass Carney Chukwuemeka einen Verbandswechsel vollzieht und bei der WM 2026 für Österreich an den Start geht.
Einen entsprechenden Schritt könne sich der zentrale Mittelfeldspieler durchaus vorstellen, heißt es.
Sowohl der österreichische Verband als auch Trainer Ralf Rangnick sollen intensiv um den 22-Jährigen werben. Eine finale Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.
Ein Verbandswechsel könnte durch Chukwuemekas dreifache Staatsangehörigkeit möglich gemacht werden.
Der Profi von Borussia Dortmund besitzt die englische, die nigerianische und die österreichische Staatsangehörigkeit. Seine Eltern stammen aus Nigeria, geboren wurde er aber im österreichischen Eisenstadt. Zwei Jahre nach der Geburt zog die Familie nach England.
Für die U-Teams der Three Lions bestritt Chukwuemeka zahlreiche Länderspiele. Zuletzt im Einsatz war er allerdings im Herbst 2022 bei der U20. Seitdem wartet er auf weitere Berufungen.
Deutet Nmecha den Chukwuemeka-Wechsel an?
Dass Österreich schon länger um die Dienste von Chukwuemeka buhlt, ist kein Geheimnis. "Soweit wir wissen, ist das ein Spieler, der für England spielen will und nicht für Österreich", hatte Rangnick 2023 gesagt.
Doch die schlechten Aussichten auf einen Durchbruch beim englischen Nationalteam könnten einen Verbandswechsel nun möglich machen.
BVB-Kollege Felix Nmecha soll beim 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg bereits angedeutet haben, dass Chukwuemeka in Zukunft für Österreich auflaufen könnte. "Bild" zufolge hat er in den Katakomben zum VfL- und Österreich-Star Patrick Wimmer gesagt: "Ihr kriegt ja bald noch den Carney mit dazu."




























