Es war eines der bestimmenden Themen im Vorfeld der Olympischen Winterspiele: die Größe und der Zustand der Eisfläche in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena, wo auch erstmals seit 2014 die Top-Stars aus der NHL am Eishockey-Turnier teilnehmen. Bei der deutschen Nationalmannschaft ist man nicht ganz zufrieden.
"Das ist schon heftig. Das Eis ist brutal weich. Wenn so viele Mannschaften auf dem Eis sind, kommt es nicht zur Ruhe. Und wenn mehr Menschen in der Halle sind, wird es ja sogar noch wärmer", äußerte DEB-Star Nico Sturm von den Minnesota Wild deutliche Kritik an den Zuständen, die in der Olympia-Spielstätte herrschen.
Diese hatten bereits im Vorfeld des Turniers für Ärger gesorgt: Um den Spielbetrieb in der neugebauten Halle überhaupt aufnehmen zu können, hatte die NHL einige ihrer Eisexperten nach Mailand entsandt. Der Zustand des Spielfeldes hatte in den vergangenen Wochen und Monaten für Rätselraten gesorgt.
Olympia: Sturm erwartet "brutal schnelles" Spiel
Nach den ersten Trainingseinheiten in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena ist nun klar, worauf sich die Mannschaften einstellen müssen. Die im Vergleich zur NHL einen Meter kürzere Eisfläche erschwert die Vorbereitung auf das Turnier, das am Mittwoch - erstmals seit 2014 wieder mit den Superstars aus der besten Liga der Welt - beginnt.
"Der Winkel ist dann schon etwas anders", erklärte der deutsche NHL-Goalie Philipp Grubauer von den Seattle Kraken den Unterschied durch das verkürzte Feld: "Die Pucks fliegen anders von der Bande zurück. Aber bis Donnerstag habe ich mich umgestellt, kein Problem."
Auch Sturm warnt vor einem ganz anderen Spiel. "Das wird das Spiel brutal schnell machen. Da wird man nicht groß zaubern können. Wir müssen da einfach schnell sein", ist sich der amtierende Stanley-Cup-Sieger sicher. Er startet mit der deutschen Auswahl am Donnerstag gegen Dänemark in das Turnier.






































