Beim 5:1-Sieg des FC Bayern gegen die TSG 1899 Hoffenheim legte Lennart Karl nicht gerade einen guten Auftritt hin. Von Trainer Vincent Kompany und Sportvorstand Max Eberl erhielt der Youngster aber Rückendeckung.
Sinnbildlich für Karls schwache Leistung war ein gescheiterter Übersteiger, für den der 17-Jährige anschließend im Internet Spott erntete.
Trainer Kompany schenkte der mussglückten Aktion aber kaum Aufmerksamkeit. "Wenn mich etwas stört, werde ich das 100 Prozent ansprechen. In diesem Moment habe ich mir gedacht, er hat den Übersteiger vermasselt, aber das war es dann auch", sagte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel gegen RB Leipzig.
Der Belgier betonte, dass brillante Einzelaktionen auch ein Grund dafür sind, dass die Fans ins Stadion kommen. "Angreifer können da ein bisschen mehr probieren als Verteidiger und ich ermutige sie", betonte Kompany.
Sollten diese Aktionen aber Überhand nehmen, würde Kompany eingreifen: "Wenn ich Arroganz gegenüber Gegnern sehe, spreche ich das an, aber das war da nicht der Fall."
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Karl bleibt trotz Formdelle gelassen
Auch Sportvorstand Max Eberl nahm Karl in Schutz. "Er hat eine herausragende Hinrunde gespielt. Jetzt ist es eben so, dass die Gegenspieler ihn und seine Stärken kennen und wissen, was er kann", betonte er: "Jetzt muss er für sich auch körperlich und mit seinen fußballerischen Fähigkeiten die nächsten Schritte gehen. Aber das macht er völlig entspannt, weil er auch die Lust dazu hat. Er möchte Fußball spielen, er möchte lernen. Und das wird er jetzt auch tun. Ich bin mir sicher, dass er noch sehr wichtige Tore und wichtige Aktionen für uns haben wird."
Auch Karl selbst blickte gelassen auf seine kleine Formdelle. "Einfach weiter Vollgas geben! Man kann nicht immer die perfekte Leistung zeigen. Ich will im Training und Spiel weiter Vollgas geben, dann kommen die Leistungen wieder. Gerade komme ich wieder ganz normal rein", wird der Teenager von der "Bild" zitiert.






























