Die deutschen Biathletinnen wollen bei den Olympischen Winterspielen auch im Einzel überzeugen. Ins vierköpfige Aufgebot des Deutschen Skiverbandes (DSV) wurden die beiden Bronzemedaillengewinnerinnen mit der Mixed-Staffel Franziska Preuß und Vanessa Voigt berufen. Für zwei weitere Skijägerinnen gibt es einen ersten Olympia-Start. Das teilte der Verband am Dienstagvormittag mit.
Franziska Preuß greift am Mittwoch (14:15 Uhr) im Einzel der Biathletinnen über 15 Kilometer nach ihrer zweiten Medaille bei den Olympischen Winterspielen. Die Gesamtweltcupsiegerin der Saison 2024/25 wurde wie Vanessa Voigt ins deutsche Aufgebot berufen.
Komplettiert wird das deutsche Starterfeld im Einzel von Selina Grotian und Janina Hettich-Walz, die somit erstmals bei Olympia zum Einsatz kommen. Das Aufgebot spiegelt nur in Teilen das Ranking im Gesamtweltcup wider, wo Preuß (13.) vor Voigt (16.) liegt. Hettich-Walz und Grotian waren als 29. bzw. 38. jedoch noch nicht wirklich in Fahrt gekommen. Vorerst zuschauen müssen derweil Julia Tannheimer (27.) und Anna Weidel (28.).
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Während Grotian und Hettich-Walz erstmals bei Olympischen Spielen antreten, sind die Wettkämpfe von Antholz für die 31 Jahre alte Preuß die letzten. Deutschlands Sportlerin des Jahres wird ihre Karriere nach der Saison beenden. In einem Individualrennen wartet sie wie ihre DSV-Kollegen Voigt noch auf eine Medaille.
Preuß will aktuell aber noch keine Gedanken an die Zeit danach verschwenden. Sie sei "gedanklich voll im Hier und Jetzt und will einfach eine gute Leistung zeigen und nicht enttäuschen", sagte die Skijägerin in der "Sportschau".
Voigt hatte vor vier Jahren im Einzel von Peking als Vierte Bronze hauchdünn um nur 1,3 Sekunden verpasst. 2018 in Pyeongchang war Preuß Einzel-Vierte geworden. 2022 in China hatte unterdessen Denise Herrmann-Wick überraschend Gold im Klassiker gewonnen.






