Der FC Bayern hat in Jonas Urbig bereits einen Torwart für die Zukunft im Kader, verliehen an den VfB Stuttgart ist zudem Nationalspieler Alexander Nübel. Eine Wachablösung zwischen den Pfosten gibt es beim deutschen Rekordmeister aber nur, wenn die "Neuer-Frage" geklärt ist. Verlängert der Routinier oder macht der 39-Jährige Schluss? Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bleibt vage.
Beim FC Bayern will man bezüglich einer möglichen Vertragsverlängerung mit Kapitän Manuel Neuer, anders als im Fall Dayot Upamecano, keinen zusätzlichen Druck ausüben. Das betonte der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen in der "BR"-Sendung "Blickpunkt Sport".
"Er möchte sich diese Zeit geben. Wir wollen ihm und uns diese Zeit geben", so der 58-Jährige: "Mit großer gemeinsamer Gelassenheit werden wir im Laufe der Saison sprechen und dann schauen wir mal weiter."
Der Vertrag des 39 Jahre alten Schlussmanns läuft im Sommer aus. Letztmalig war sein Arbeitspapier im Februar 2025 verlängert worden, auch damals hatte es zahlreiche Spekulationen über einen Abschied bzw. ein Karriereende des Routiniers gegeben.
FC Bayern ist vorbereitet - Dreesen schwärmt von Neuer
Der Gelsenkirchener, 2011 zum FC Bayern gekommen, blieb jedoch beim deutschen Rekordmeister. Auch nach der Verpflichtung von Jonas Urbig vor rund einem Jahr ist Manuel Neuer die klare Nummer eins von Cheftrainer Vincent Kompany, mehrfach bekam er in dieser Spielzeit aber kleinere Pausen, um der Nummer zwei zu Spielpraxis zu verhelfen.
Sollte Neuer nicht erneut in München verlängern, hätte Kompany mit Urbig somit einen Nachfolger in der Hinterhand. Ebenfalls eine Option könnte der derzeit an den VfB Stuttgart verliehene Alexander Nübel sein.
Dass Manuel Neuer Ende März seinen 40. Geburtstag feiert, dürfte in den Überlegungen des FC Bayern über eine Vertragsverlängerung indes keine Rolle spielen. "Wenn man ihn in den letzten Spielen verfolgt hat, wie er immer noch unfassbare Paraden macht, sollte man das nicht glauben", schwärmte Dreesen.



























