Im Streik-Theater um Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo ist nun offenbar eine Entscheidung gefallen.
Sehen Fußball-Fans Cristiano Ronaldo bald wieder auf dem Fußballplatz statt nur auf Social Media und im Protest-Modus? Die Chancen stehen gut.
Wie "Sky Sports" berichtet, rechne Ronaldo-Klub Al Nassr damit, dass der Europameister von 2016 seinen Streik beendet und am Samstag im Liga‑Spiel bei Al Fateh wieder auf dem Platz steht.
Wegen seines anhaltenden Protests verpasste er die letzten zwei Liga‑Spiele gegen Al Riyadh und Al Ittihad, obwohl er zuvor bereits wieder mittrainiert hatte.
Berichten zufolge soll der portugiesische Fußball-Superstar darüber verärgert sein, dass der Saudi Public Investment Fund in Ronaldos Augen nicht genug investiert hat während der Transferperiode in seinen Club Al Nassr. Dagegen holte Rivale Al Hilal, an dem der Saudi Public Investment Fund auch 75 Prozent Anteile hat, beispielsweise Ronaldos ehemaligen Real-Madrid-Teamkollegen Karim Benzema.
Ronaldo sauer - Liga auch
Zuvor hatte die Saudi-Liga dem 41-Jährigen Medienberichten zufolge eine deutliche Ansage gemacht.
"Cristiano hat sich seit seiner Ankunft voll und ganz für Al Nassr engagiert und eine wichtige Rolle für das Wachstum und die Ambitionen des Vereins gespielt", erklärte ein Sprecher laut dem britischen Sender "BBC" und der Nachrichtenagentur "PA": "Aber kein Einzelner – egal wie bedeutend er auch sein mag – trifft Entscheidungen, die über seinen eigenen Verein hinausgehen."
Der Liga-Sprecher betonte, dass die Saudi Pro League, in die Ronaldo im Januar 2023 gewechselt war, auf einem einfachen Prinzip basiere: Jeder Verein agiere unabhängig unter denselben Regeln. "Die Vereine haben ihre eigenen Vorstände, ihre eigenen Führungskräfte und ihre eigene Fußballleitung. Entscheidungen über Neuverpflichtungen, Ausgaben und Strategien liegen bei diesen Vereinen, innerhalb eines finanziellen Rahmens, der Nachhaltigkeit und Wettbewerbsausgleich gewährleisten soll", sagte PA zufolge der Sprecher.
Laut der portugiesischen Sportzeitung "Record" soll Ronaldos Vertrag bei Al-Nassr eine Ausstiegsklausel beinhalten. Die Ablösesumme soll bei 50 Millionen Euro liegen. "Die MLS (in den USA) und eine Rückkehr nach Europa zeichnen sich als mögliche Ziele ab", schrieb das Blatt jüngst.


























