Das DFB-Pokalviertelfinale zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig kann am Mittwoch wie geplant über die Bühne gehen. Nachdem zunächst die "Bild" berichtete, das Spiel werde stattfinden, bestätigte der Rekordmeister die Entscheidung am frühen Abend.
Die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG richte "einen Sonderbetrieb ein: Ausschließlich zwischen Marienplatz und Fröttmaning werden von 17.30 Uhr bis Betriebsschluss U-Bahnen in wie bei den Heimspielen des FC Bayern gewohnt enger Taktung fahren - die dazwischen liegenden Bahnhöfe sind für einen Zustieg geöffnet", hieß es in einer Mitteilung der Münchner.
Der Bus-Transfer ab der S-Bahn-Station Donnersberger Brücke werde ebenfalls aufgestockt, dazu fahren vom Parkplatz des FC Bayern Campus zusätzliche Busse.
Auch eine Verlegung des letzten der vier Viertelfinals war diskutiert worden. Trotz aller Bemühungen werde es bei der An- und Abreise zu Einschränkungen kommen, hieß es: "Der FC Bayern appelliert an alle Fans, mehr Zeit einzuplanen, im Fall einer Anreise mit dem PKW nach Möglichkeit in Fahrgemeinschaften zu planen und bittet generell um Verständnis."
Bayern und Leipzig haben kaum freie Termine
Hätte das Spiel verlegt werden müssen, wäre nur ein Termin in der dritten oder vierten Februar-Woche infrage gekommen. Da für RB Leipzig am 15. und 21. Februar zwei Bundesligaspiele binnen sechs Tagen auf dem Programm stehen, wäre das Zeitfenster noch kleiner gewesen als ohnehin schon. Umso mehr war den Vereinen daran gelegen, die Partie am Mittwoch stattfinden zu lassen.
Dass es am Mittwochabend zu Problemen bei der An- und Abreise kommen wird, steht dennoch außer Frage. Bayerns Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen erklärte bereits am Sonntag, dass man lediglich versuchen könne, eine "Linderung" der Probleme zu erwirken.
"Wir haben die Entscheidung noch nicht gefällt. Wir werden das morgen miteinander besprechen. Und wenn wir glauben, dass das Spiel durchführbar ist, wovon wir alle ausgehen, dann werden wir es natürlich durchführen, weil die Ersatzmöglichkeiten auch sehr überschaubar sind", hatte Dreesen am Sonntag nach dem Bundesligaspiel des FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim gesagt.






















