Max Langenhan hat die Olympia-Broadcaster am Tag nach seinem Goldcoup in Cortina d'Ampezzo für ein "richtig schlechtes" Bild während der Übertragung im Eiskanal kritisiert.
"Wenn mehrere Kurven nicht gezeigt werden, die für uns Schlüsselstellen sind, ist das schon doof. Ich hoffe die ändern das wenigstens für Bob, weil so dieser ganze Charakter der Bahn durch dieses Fernsehbild eigentlich total verwaschen wurde", sagte der Rennrodler am Montag.
Es sei "ein bisschen traurig, wenn man die Chance hat und ein Haufen Geld vom Broadcast-Team investiert wird. Jedes Weltcup-Bild ist eigentlich zurzeit besser gewesen", schimpfte der Thüringer: "Aber das liegt nicht in meinen Händen."
Der 26-Jährige war am Sonntag im neu gebauten Cortina Sliding Centre überlegen zu seinem ersten Olympiasieg und der ersten Goldmedaille für das Team Deutschland in Norditalien gerast.
Das Unternehmen Olympic Broadcasting Services (OBS) setzte dabei schon auf eine neue Methode für spektakulärere Bilder, am Start wurden Langenhan und alle anderen Rodler von einer Drohne verfolgt. Doch auch das gefiel dem Thüringer nicht vollends. Die Drohne sei "cool", sagte Langenhan, aber: "Die müssen einfach näher ran."


