Kenneth Walker III ist der MVP von Super Bowl LX. Der Running Back der Seattle Seahawks war mit 135 Rushing Yards maßgeblich am einseitigen Sieg über die New England Patriots am Sonntag beteiligt.
Vor dem großen Finale der NFL-Saison, das mit 29:13 deutlich an die Seahawks ging, hatte sich viel um die Quarterbacks Drake Maye (Patriots) und Sam Darnold gedreht. Auch die beste Waffe von Darnold, Offensive Player of the Year Jaxon Smith-Njigba, hatten einige als Unterschiedsspieler auf dem Zettel.
Doch in der von den Defenses dominierten Partie war es letztlich Running Back Walker, der im Angriff den größten Impact hatte. Neben seinem Raumgewinn im Laufspiel legte er noch zwei Catches für 26 Yards auf - und hatte vor der Pause bereits fast doppelt so viele Yards auf dem Konto wie die gesamte Patriots-Offense zusammen (94:51).
135 Rushing Yards in einem Super Bowl waren zuletzt Terrell Davis in Super Bowl XXXII gelungen. Der legendäre Tailback der Denver Broncos war vor 28 Jahren auch der letzte Running Back, der die Auszeichnung als wertvollster Spieler im Super Bowl erhalten hatte.
Insgesamt brachte es Walker in drei Playoff-Spielen auf 256 Total Yards und vier Touchdowns.
Walker liefert Argument für Vertragsverlängerung
Für Walker ist seine Leistung und die daraus resultierende Auszeichnung auch im Hinblick auf seine sportliche Zukunft relevant: Der Rookie-Vertrag des 25-Jährigen läuft im März aus, wodurch er erstmals in seiner Karriere zum Free Agent wird.
Ein Super-Bowl-MVP im Resümee dürfte für den früheren Spartan von der Michigan State University sicherlich kein Nachteil sein.
Wohin die Reise geht, ist derzeit noch offen. Walker selbst hatte seinen Favoriten im Vorfeld des Super Bowls aber bereits durchblicken lassen: "Wenn ich es mir aussuchen dürfte, würde ich definitiv bleiben", sagte er. Das neue Liga-Jahr inklusive Free Agency beginnt am 11. März.




