Die Anzeichen verdichten sich, dass dem FC Bayern der nächste zähe Vertragspoker ins Haus steht.
Laut "kicker" gestalten sich die derzeit laufenden Verhandlungen mit Allzweckwaffe Konrad Laimer und seinem Management "etwas komplizierter als vermutet oder erhofft". Teile der sportlichen Leitung beim deutschen Rekordmeister wären demnach noch vor Weihnachten von einer schnellen Einigung mit dem 28 Jahre alten Österreicher ausgegangen.
Dazu wird es nun aber wohl nicht kommen. Es gebe stattdessen noch grundlegende Parameter eines neuen Kontrakts über die aktuelle Laufzeit bis 2027 hinaus zu besprechen.
Es geht, wie so oft, offenbar ums liebe Geld. "Sport Bild" hatte zuletzt berichtet, Laimer, der derzeit geschätzte acht bis neun Millionen Euro beim FC Bayern kassieren soll, wolle die Lücke zu den Top-Verdienern im Kader zumindest verkleinern. Den Wunsch nach einer entsprechenden Gehaltsanpassung habe sein Berater bereits bei den Münchner Bossen hinterlegt, hieß es.
Bislang nicht überliefert ist, ob die Laimer-Seite auch eine Signing Fee fordert. Der "kicker" hatte zuletzt errechnet, dass der FC Bayern in den zurückliegenden Monaten rund 100 Millionen Euro an Handgeldern gezahlt hatte.
FC Bayern: Upamecano-Poker (endlich) beendet
Zwischen 15 und 20 Millionen Euro, je nach Quelle, soll auch Abwehrspieler Dayot Upamecano für seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag erhalten.
Dass die Einigung mit dem 27 Jahre alten Franzosen inzwischen erfolgt ist, hatte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen am Sonntag am Rande des Bundesligaspiels gegen die TSG 1899 Hoffenheim (5:1) bestätigt. "Wenn man einander vertraut und einander das Ja-Wort gibt, dann ist es nicht mehr entscheidend, wann man es unterschreibt", sagte Dreesen.
Mit Upamecano hatte der FC Bayern über Monate um das neue Arbeitspapier gepokert. Sein aktueller Kontrakt läuft am Saisonende aus.






























