In der Bundesliga ist der FC Bayern nach dem 5:1 über die TSG Hoffenheim wieder in der Meisterspur, nun soll im DFB-Pokal die nächste Hürde auf dem Weg nach Berlin genommen werden. Allerdings erwarten die Münchner große Probleme - und das nicht auf dem Rasen.
Wegen eines Streiks im Öffentlichen Personen-Nahverkehr erwartet der FC Bayern vor dem Viertelfinalspiel im DFB-Pokal in der Allianz Arena gegen RB Leipzig (Mittwoch, 20:45 Uhr/ARD und Sky sowie im sport.de-Liveticker) erhebliche Probleme.
Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen schloss nach dem Sonntagsspiel gegen 1899 Hoffenheim sogar nicht aus, die Pokalpartie zu verlegen.
Dreesen sprach wegen des angekündigten ÖPNV-Streiks von einer "Sondersituation" in München. "Wir werden sehen müssen, wie wir das organisieren", sagte er und kündigte für Montag weitere Gespräche mit der Polizei, der Stadt und der Münchner Verkehrsgesellschaft an. Danach werde man "mitteilen, ob und wie wir in der Lage sind, das Spiel durchzuführen".
Die An- und Abfahrt zum Stadion der Bayern werde auf jeden Fall "zu einer Herausforderung", so der Bayern-CEO. Der Nahverkehr sei nicht zu ersetzen. "Wir müssen schauen, ob wir gemeinsam, MVG und der FC Bayern, zumindest Linderung schaffen."
FC Bayern gegen RB Leipzig: Entscheidung über Absage steht aus
Dreesen sagte, der FC Bayern habe noch nicht darüber entschieden, das Spiel gegen die Leipziger zu verlegen. "Wir haben die Entscheidung noch nicht gefällt. Wir werden das morgen miteinander besprechen. Und wenn wir glauben, dass das Spiel durchführbar ist, wovon wir alle ausgehen, dann werden wir es natürlich durchführen - weil die Ersatzmöglichkeiten sind auch sehr überschaubar." Laut Dreesen reisen rund 30.000 Fans mit den Öffis zur Allianz Arena.
Für die Bayern ist der DFB-Pokal in dieser Saison von großer Bedeutung, schließlich standen die Münchner letztmals 2020 im Endspiel im Berliner Olympiastadion. Lichtjahre im Selbstverständnis des Rekordmeisters und -pokalsiegers.























