Der erst 18-jährige Innenverteidiger Luka Vuskovic spielt beim Hamburger SV eine starke Saison, begeistert mit seiner abgezockten Spielweise Fans und Experten. Sollte der FC Bayern da nicht aktiv werden? Sportvorstand Max Eberl reagiert deutlich - und verweist auf Dayot Upamecano.
Max Eberl hat die Frage nach einem möglichen Transfer-Vorstoß bei HSV-Abwehrmann Luka Vuskovic abgewiegelt. "Erstmal lösen wir unseren internen Transfer. Und wenn der gelöst ist, haben wir eine Innenverteidigung, die doch relativ hohe Qualität hat", sagte Eberl auf der Spieltags-PK vor dem Bayern-Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim.
Der Sportvorstand spielte damit auf die Verhandlungen mit Dayot Upamecano an, die nach langem Hin und Her kurz vor dem Abschluss stehen sollen.
Die Absage heiße aber nicht, "dass Vuskovic kein guter Spieler ist. Er ist 18 Jahre alt. Er spielt eine herausragende Saison. Er gehört Tottenham Hotspur", sagte Eberl über den Leihspieler der Hamburger: "Aber der FC Bayern hat eben auch sehr gute Innenverteidiger mit Jonathan Tah, mit Upamecano, mit Minjae Kim." Dazu könnten die meist außen eingesetzten Abwehrspieler Josip Stanisic und Hiroki Ito auch innen verteidigen, so der 52-Jährige.
Eberl zitiert Hoeneß: FC Bayern hat keinen "Geldscheißer"
Eberl holte zu einem Rundumschlag aus. "Wir können nicht jeden guten Spieler holen, wo die Öffentlichkeit meint, der muss zum FC Bayern. Dann kommt irgendwann die andere Seite und sagt: 'Max, wir sind doch kein Geldscheißer. Wir können doch nicht den Kader so groß aufblähen'", griff der Sport-Boss ein Zitat von FCB-Patron Uli Hoeneß auf.
In der Upamecano-Saga stünden der FC Bayern und der Spieler "kurz vor der Zielgeraden", berichtete Eberl: "Wir freuen uns darauf, wenn wir das Ding endlich verkünden können."
Der Vertrag des 27-jährigen Franzosen in München läuft im Sommer aus. Seit Monaten verhandeln die Münchner mit den Beratern Upamecanos über ein neues Arbeitspapier.








