Am Deadline Day des Winter-Transferfensters am vergangenen Montag war einiges los beim FC Schalke 04. Offenbar versuchte es der Tabellenführer der 2. Bundesliga auch vergeblich bei einem Angreifer aus der österreichischen Bundesliga.
Der "Kleinen Zeitung" zufolge war Seedy Jatta von Sturm Graz in den königsblauen Fokus gerückt. "Beinahe" wäre der Wechsel des 22 Jahre alten Norwegers nach Gelsenkirchen sogar über die Bühne gegangen, heißt es, ließ sich dann aber bis zum deutschen Transferschluss um 20:00 Uhr nicht mehr finalisieren.
Jatta kickt seit 2023 für Graz, kostete damals bei seinem Wechsel von Vålerenga IF nach Österreich immerhin 2,6 Millionen Euro Ablöse. 86 Pflichtspiele mit 14 Treffern und fünf Vorlagen lautet seine wenig beeindruckende Statistik seitdem.
Schalke hatte am Montag noch vier Transfers abgewickelt, jeweils zwei auf der Zu- und Abgangsseite. Adil Aouchiche (AFC Sunderland) und Moussa Ndiaye (RSC Anderlecht) schlossen sich den Knappen an, Jakob Sachse (Viktoria Köln) sowie Mauro Zalazar (SC Braga) gingen.
Der Abgang von Moussa Sylla in die nordamerikanische MLS zum New York City FC ging wider Erwarten jedoch nicht mehr über die Bühne - ein Umstand, der auf Schalke für großen Unmut sorgte.

FC Schalke 04 "irritiert" wegen geplatztem Sylla-Deal
New York habe "den bereits vollständig ausgehandelten Deal aus nicht nachvollziehbaren Gründen nachverhandeln" wollen und dabei "unverhältnismäßige Parameter" gesetzt, teilte Schalke mit.
Über das Verhalten der Amerikaner sei man "irritiert", betonte S04-Sportvorstand Frank Baumann. "Die Verträge waren nicht nur ausgehandelt, sondern bereits unterschrieben. Nun einen nicht bestandenen Medizincheck vorzuschieben und damit eine Klausel im Vertrag zu aktivieren, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar – denn Moussa ist gesund und spielfit."
Der Darstellung, dass Sylla den Medizincheck nicht bestanden habe, widerspreche man "vehement, auch um Moussa zu schützen", hieß es weiter.



























