Grischa Prömel spielt mit der TSG Hoffenheim eine bärenstarke Bundesliga-Saison. Der Vertrag des Mittelfeldmanns läuft aus. Der VfB Stuttgart soll die Situation beobachten. Der Routinier hat nun auf die kursierenden Gerüchte reagiert.
"Ich habe schon häufiger vor Spielen gegen den VfB gesagt, dass es für mich etwas Besonderes ist. Ich bin in Cannstatt geboren und viele Kumpels stehen beim VfB im Stadion. Dennoch habe ich für den VfB noch nie gespielt. Ich habe für Hoffenheim schon in der Jugend gespielt, deshalb ist das für mich auch ein Stück weit Heimat. Meine Familie kommt auch hier gerne ins Stadion", sagte Prömel gegenüber "Sky Sport".
Der TV-Sender hatte zuletzt über das mutmaßliche Interesse des VfB Stuttgart berichtet.
Prömel braucht "volle Überzeugung"
Prömel spielt seit 2022 für die TSG Hoffenheim. Sein Vertrag bei den Kraichgauern endet im Sommer.
"Solche Phasen sind immer entscheidend für die restliche Karriere. Dementsprechend nehme ich mir auch die Zeit und spreche mit meiner Familie und meinen Engsten darüber, was das Richtige sein könnte. Ich habe da keinen Zeitrahmen festgelegt", erklärte der 31-Jährige.
Er brauche "einfach die volle Überzeugung. Wenn ich eine Sache mache, dann stehe ich zu 100 Prozent dahinter. Halbe Sachen mache ich nicht. Für mich ist die sportliche Aussicht am wichtigsten. Ich will erfolgreich Fußball spielen und mich als Persönlichkeit weiterentwickeln", führte Prömel aus.
Prömel will FC Bayern ärgern
Der Mittelfeldmann rangiert mit der TSG Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Eine Position dahinter folgt der VfB Stuttgart.
Am Sonntag (17:30 Uhr) will Prömel mit den Hoffenheimern den FC Bayern ärgern. "Die Bayern spielen teilweise in ihrer eigenen Liga. Der Kader ist gespickt mit Weltklassespielern. Trotzdem brauchen wir uns nicht zu verstecken, weil wir in diesem Jahr noch ungeschlagen sind. Fünf Siege aus fünf Spielen. Wir fahren da mit einer breiten Brust hin und sind überzeugt davon, dass wir in München bestehen können", blickte der Rechtsfuß voraus.































