Der neue Trainer Daniel Thioune tritt seine Arbeit bei Werder Bremen sehr selbstbewusst an.
"Ich bin sehr breit aufgestellt. Ich scheue mich vor keiner Aufgabe", sagte der 51-Jährige bei seiner ersten Pressekonferenz im Weserstadion. "Traditionsvereine haben vielleicht ein etwas anspruchsvolles Umfeld und sind vielleicht auch etwas unruhig. Aber das gibt mir so viel, dass ich die Überzeugung habe, dass ich der richtige Trainer am richtigen Ort bin."
Die Aufgabe im Abstiegskampf sei zwar "anspruchsvoll", meinte Thioune. Aber als der Anruf aus Bremen kam, "gab es nicht viel zu überlegen".
Der Tabellen-15. der Fußball-Bundesliga hatte sich am Wochenende nach zehn Spielen ohne Sieg von seinem Trainer Horst Steffen getrennt.
Thiounes Verpflichtung kam am Mittwoch überraschend, weil er nach Stationen bei Fortuna Düsseldorf, dem Hamburger SV und dem VfL Osnabrück noch keine Erfahrung als Erstliga-Trainer hat und weil die beiden Dänen Bo Svensson und Bo Henriksen zunächst als Favoriten auf die Steffen-Nachfolge galten.
Werders Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz betonte jedoch: "Wir haben bei der Trainerauswahl eine Shortlist erarbeitet. Darauf standen vier Trainer. Was ich gerne berichtigen würde: Kein Trainer hat uns abgesagt aufgrund der Qualität des Kaders." Bei Thioune habe er "relativ schnell ein sehr gutes Gefühl gehabt - noch bevor das Gespräch beendet war."





























