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"Ich schaue nicht mehr zurück"

Skisprung-Star will Olympia-Neustart

Skispringer Anze Lanisek hofft auf seine erste Olympiamedaille
Skispringer Anze Lanisek hofft auf seine erste Olympiamedaille
Foto: © IMAGO/speedshot Ralf Just
04. Februar 2026, 16:38
sport.de
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Skispringer Anze Lanisek fiebert dem Olympia-Start entgegen. Der zweimalige Team-Weltmeister hat die Winterspiele in Peking vor vier Jahren laut eigener Aussage abgehakt.

"Was in Peking war, soll auch in Peking bleiben. Ich habe schon damals ein neues Kapitel aufgeschlagen. Ich schaue nicht mehr zurück", zitiert die slowenische Zeitung "siol.net" Lanisek.

Der 29-Jährige war bei Olympia 2022 in China ohne Medaille geblieben. Lanisek fiel dem großen Konkurrenzkampf innerhalb der slowenischen Mannschaft zum Opfer und blieb sowohl im Mixed-Springen als auch beim Team-Wettbewerb außen vor. Hier sprang für Slowenien einmal Gold (Mixed) und einmal Silber (Team) heraus.

Lanisek will sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen. "Die olympische Medaille kommt schon noch", meinte der erfahrende Skispringer: "Ich habe zwei Jugendmedaillen, aber noch keine bei den Erwachsenen. Ich mache mir darüber keine großen Gedanken."

Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2012 in Innsbruck hatte Lanisek Gold von der Normalschanze sowie Silber im Team-Wettbewerb gewonnen.

Vielversprechende Saison im Skispringen

Klappt es bei Olympia 2026 mit der Medaille im Seniorenbereich? "Jeder möchte eine haben. Man muss Schritt für Schritt vorgehen. Ich habe eine sehr gute Grundlage. Ich muss mich richtig einstellen, damit ich dort das Beste geben kann, was in mir steckt. Das Maximum, das ich erreichen kann", blickte Lanisek voraus.

Für den Slowenen verläuft die bisherige Saison im Skispringen vielversprechend. So rangiert Lanisek im Gesamtweltcup aktuell hinter Teamkollege Domen Prevc sowie den beiden Japanern Ryoyu Kobayashi und Ren Nikaido auf dem vierten Platz.

Nachdem die Winterspiele 2022 noch von der Corona-Pandemie geprägt wurden, hofft Lanisek in diesem Jahr auf mehr olympisches Flair. "Es wäre schön, wenn wir ein Dorf hätten, in dem wir zusammen sein könnten. Damit ich mir auch die Wettkämpfe in anderen Sportarten ansehen könnte", so der 29-Jährige.

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