Die Kaderplanung und Vertragsverhandlungen sind beim FC Bayern ein permanenter Prozess, der immer wieder neue Auswüchse treibt. Nach dem irren Poker mit Dayot Upamecano, der die Vereinsbosse wochenlang in Atem hielt, liefen im Hintergrund Gespräche mit anderen Bayern-Stars ganz normal weiter. Doch auch bei Konrad Laimer könnte es kompliziert werden.
Bei dem Rechtsverteidiger, der vor seiner Verletzungspause so stark im Trikot des deutschen Rekordmeisters wie nie zuvor unterwegs war, soll ein ähnliches Szenario wie bei Dayot Upamecano in diesem Winter unbedingt vermieden werden.
Laimer soll noch in diesem Jahr - also eine Saison vor Auslaufen seines Arbeitspapier beim FC Bayern im Sommer 2027 - eine mehrjährige Vertragsverlängerung unterzeichnen.
Doch auch bei dem 28-Jährigen könnten sich die Verhandlungen über die Vertragskonditionen als schwierig herausstellen. Mit einem Jahresgehalt von geschätzt acht bis neun Millionen Euro gehört Laimer derzeit zum unteren Durchschnitt bei den Münchnern.
Lücke zu den Top-Verdienern beim FC Bayern soll verkleinert werden
Aufgrund seiner starken Leistungen in den vergangenen Monaten sind die Anspräche bei dem gebürtigen Salzburger gewachsen, die finanzielle Lücke zu den Top-Verdienern des Teams zumindest zu verkleinern.
Sein Berater soll nach Informationen der "Sport Bild" bereits verdeutlicht haben, dass sich die Spielerseite eine Gehaltsanpassung wünsche. Ob das von den Münchnern geleistet wird, um Laimer über 2027 hinaus an den Verein zu binden, ist noch unklar.
Bis zu seiner Muskelverletzung, die er Mitte Januar erlitt, hatte sich Konrad Laimer zuletzt einen Stammplatz beim deutschen Branchenprimus erarbeitet. Er stand in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend in 26 Pflichtspielen auf dem Rasen und erzielte dabei zwei Tore für den FC Bayern.






























