Mit elf Ligatoren in 16 Bundesliga-Spielen rangiert Deniz Undav vom VfB Stuttgart in der Torjägerliste des deutschen Fußball-Oberhauses derzeit direkt hinter dem alles überragenden Harry Kane vom FC Bayern (22 Tore). Kein Wunder, dass man im Ländle bereits mit dem Gedanken spielen soll, Undavs im Sommer 2027 auslaufendes Arbeitspapier vorzeitig zu verlängern. Ein einfaches Unterfangen wird das jedoch angeblich nicht.
Wie die "Sport Bild" erfahren haben will, hat sich Deniz Undav vom VfB Stuttgart längst in die Notizbücher einiger Klubs aus Europas Top-Ligen geballert. Demnach zeigt vor allem die finanzstarke Konkurrenz aus der englischen Premier League Interesse am deutschen Nationalspieler (6 Einsätze/3 Tore).
Zudem, so der Bericht, ist es für den 29-Jährigen wohl die letzte Chance in seiner Karriere, einen richtig dicken Vertrag zu unterzeichnen. Schon an dieser Stelle gibt es angeblich Probleme im Poker mit dem VfB. Undavs Vertreter sollen eine Verlängerung um mindestens drei Jahre anstreben, die Schwaben den Kontrakt hingegen nur bis 2029, also um zwei Saisons, ausdehnen wollen.
Außerdem plant man in Stuttgart dem Bericht zufolge eher nicht, Undavs derzeitiges Salär von kolportierten 4,5 Millionen Euro noch einmal anzuheben. Undav zähle bereits zu den Topverdienern und man fürchte, das Gehaltsgefüge aus dem Gleichgewicht zu bringen.
VfB Stuttgart will im Poker auf die Tube drücken
Argumente für einen Verbleib in Stuttgart soll es allerdings auch geben: Undavs Familie fühlt sich angeblich sehr wohl, der Angreifer ist beim Bundesligisten und seinen Fans geliebt, geschätzt und gesetzt.
Im Ländle soll man jedoch durchaus bibbernd auf die WM im Sommer schauen. Sollte Undav dort im DFB-Dress überzeugen, dürfte dies das vermeintliche Interesse noch einmal mächtig ankurbeln, daher soll man sehr bemüht sein, schon vorher Nägel mit Köpfen zu machen.
Sollte es doch zu einem Abgang kommen, werden die Stuttgarter laut "Sport Bild" zumindest harte Verhandlungspartner. Eine Ablöse um die 20 Millionen Euro werde "bei Weitem" nicht ausreichen, um den Stürmer zu verpflichten, heißt es.






























