Zwei Spiele ohne Sieg in der Bundesliga gegen den FC Augsburg (1:2) und den Hamburger SV (2:2), dazu die ersten kritischen Schlagzeilen und Stimmen von außen: Nach den Rückschlägen der letzten Wochen wird beim FC Bayern bereits über eine Mini-Krise diskutiert. Abwehrchef Jonathan Tah kann damit nichts anfangen.
"Es fühlt sich nicht so an, als würden wir in einer schlechten Phase stecken", sagte der deutsche Nationalspieler im Interview mit "Sky".
Tah räumte zwar ein, dass sich die Situation alleine tabellarisch zuletzt verändert habe. Trotzdem sieht er seinen FC Bayern weiterhin voll in der Spur.
Die Gegner hätten inzwischen "ausreichend Zeit gehabt, sich anzuschauen, was Vincent Kompany möchte", erklärte der Innenverteidiger mit Blick auf die Spielidee des Trainers. Die Konsequenz daraus sei klar: "Da müssen wir uns wieder adaptieren. Vielleicht ist das gerade genau diese Phase, die jetzt schon wieder vorbei sein kann."
Tah beschreibt den besonderen Teamgeist beim FC Bayern
Statt Verunsicherung spüre Tah innerhalb der Mannschaft auch weiterhin großes Selbstvertrauen. In der Kabine herrsche der feste Glaube vor, "dass wir jeden Gegner schlagen können". Für den 29-Jährigen stehe deshalb außer Frage, dass die Saison noch alle Möglichkeiten samt dreier Titelgewinne bereithält: "Ich glaube, in dieser Saison ist alles drin für uns."
Ein entscheidender Faktor bleibt aus Sicht Tahs dabei der Teamgeist beim Tabellenführer der Bundesliga: "Die Atmosphäre ist sehr positiv. Das Miteinander ist etwas Besonderes. Nicht nur die Mannschaft, auch das Trainerteam und alle darum", sagte er.
Besonders bemerkenswert sei, wie dieser Zusammenhalt gelebt werde: "Wir ziehen an einem Strang. Das Besondere daran ist, dass man es nicht verkrampft tut, sondern auch mit sehr viel Spaß und Leidenschaft dabei ist." Für Tah ist klar: "Dieser Mix führt dazu, dass man am Ende erfolgreich sein kann."































