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Klappt's in Antholz mit Edelmetall?

Biathlon-Traumpaar spricht über Olympia-Herausforderung

Hanna Öberg (l.) und Martin Ponsiluoma (r.) stehen im schwedischen Biathlon-Team für Olympia
Hanna Öberg (l.) und Martin Ponsiluoma (r.) stehen im schwedischen Biathlon-Team für Olympia
Foto: © IMAGO/SIMON HASTEGRD
03. Februar 2026, 18:58
sport.de
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Hanna Öberg und Martin Ponsiluoma sind nicht nur Teamkollegen in der schwedischen Biathlon-Nationalmannschaft, sondern auch privat ein Paar. Bei den Olympischen Winterspielen in Italien geht es für sie in die Höhe.

Die Biathlon-Wettkämpfe werden bei Olympia 2026 in Antholz ausgetragen. Der Veranstaltungsort in Südtirol liegt auf 1600 Höhenmeter und stellt die Athletinnen und Athleten somit vor eine besondere Herausforderung.

"Während des Weltcups finde ich es sehr schwer, in Antholz anzutreten, da man keine Möglichkeit hat, sich auf die Höhe vorzubereiten", sagte Hanna Öberg gegenüber der Zeitung "Expressen".

Die zweimalige Olympiasiegerin ließ den Weltcup im tschechischen Nove Mesto zuletzt aus, um sich mit dem schwedischen Biathlon-Nationalteam im Trainingslager auf die Winterspiele vorzubereiten.

Ihr Partner Martin Ponsiluoma komme mit der Höhe in Antholz "sehr gut zurecht. Es gibt andere Athletinnen, die damit besser zurechtkommen als ich, so ist es nun mal. Aber ich weiß auch, dass es eigentlich kein Problem ist, wenn ich die Möglichkeit habe, mich vorzubereiten und zu akklimatisieren. Dann würde ich eher sagen, dass Antholz eine Strecke ist, die mir ziemlich gut liegt", sagte Öberg.

"Ich glaube, das ist genetisch bedingt, entweder kommt man mit der Höhe zurecht oder eben nicht", meinte Ponsiluoma zur Olympia-Herausforderung.

Bronzemedaille bei Biathlon-WM in Antholz

Öberg hat an Antholz durchaus gute Erinnerungen. So holte die Skijägerin bei der Biathlon-Weltmeisterschaft 2020 hier die Bronzemedaille im Massenstart. "Da hatte ich mich an die Höhe gewöhnt und war in sehr guter Form. Es waren andere Dinge, die mich daran hinderten, früher in diesem Wettbewerb eine Medaille zu gewinnen", blickte Öberg zurück.

Die 30-Jährige siegte in diesem Biathlon-Winter bereits im Sprint von Annecy und Ruhpolding. Öberg kann sich bei Olympia 2026 entsprechende Hoffnungen machen. Ponsiluoma wurde im Verfolger in Ruhpolding Dritter.

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