Am vergangenen Sonntag hat Werder Bremen die Reißleine gezogen und Trainer Horst Steffen entlassen. Offen ist derzeit neben der Nachfolgerfrage auch, wie teuer genau diese Entscheidung für den SVW wird.
Zehn sieglose Spiele in Serie waren zu viel. Einen Tag nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach hat sich Werder Bremen von Cheftrainer Horst Steffen getrennt. Die Entscheidung war nach einer Krisensitzung schon am Samstagabend gefallen.
Spannendes Detail: Der Dreijahresvertrag von Steffen soll laut "Bild" keine Rauswurf-Klausel enthalten. Das bedeutet: Sollte der Coach bis zum Sommer 2028 keinen neuen Job finden, muss ihn Werder bis dahin bezahlen. Dem Bericht zufolge erhält Steffen über zwei Millionen Euro an Gehalt.
Allerdings seien die Werder-Verantwortlichen davon überzeugt, dass Steffen spätestens bis zum Sommer eine neue Position finden werde. Steffen sei zu gut, um keinen Posten zu erhalten, heißt es.
Werder hingegen kämpft vorerst um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Durch die Negativserie ist Werder auf Rang 15 abgestürzt, liegt nur noch einen Punkt vor dem Relegationsplatz.
Wer folgt auf Horst Steffen?
Wer der Nachfolger von Steffen wird, steht noch in den Sternen. Medienberichten zufolge fährt der Klub mehrgleisig. Laut "Sky" steht der Bundesligist mit zwei Kandidaten im Austausch, direkte Gespräche werden demnach geführt. Die beiden Favoriten seien die aus der Bundesliga bekannten Bo Henriksen und Bo Svensson.
Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz hatte am Sonntag nach der Freistellung von Horst Steffen noch verlauten lassen, dass man sich nicht "mit zehn Kandidaten" beschäftige, sondern eher "den ein oder anderen Namen" durchgehe.
Eingegrenzt wurde zugleich, dass der angeschlagene Tabellen-15. eine externe Lösung sucht, die beiden bisherigen Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß betreuen die Mannschaft somit nur interimistisch.































