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Position steht fest

Bestätigt! Red-Bull-Urgestein heuert bei Ferrari an

Guillaume Dezoteux trägt künftig Ferrari-Rot
Guillaume Dezoteux trägt künftig Ferrari-Rot
Foto: © IMAGO/HOCH ZWEI
03. Februar 2026, 08:05
sport.de
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Kein Team steht in der Formel 1 derart unter Druck wie Ferrari. Um wieder an die Spitze zu gelangen, hat die Scuderia personell aufgerüstet und dabei auch bei Red Bull gewildert. In Maranello heuert ein echtes Bullen-Urgestein an. 

Ferrari hat auf dem Formel-1-Transfermarkt zugeschlagen und sein technisches Personal für die Saison 2026 verstärkt. Wie mehrere F1-Medien berichten, hat Guillaume Dezoteux am 2. Februar in Maranello angeheuert.

Dezoteux wird bei Ferrari demnach die Rolle als Leiter der Performance-Abteilung übernehmen. Zuvor stand der französische Ingenieur 18 Jahre lang in Diensten von Red Bull, zuletzt als Chef der Fahrzeug-Performance beim Red-Bull-Juniorteam Racing Bulls.

Dezoteux ist ein echter Veteran im Formel-1-Faherlager. Bei den Racing-Bulls-Vorgängern Toro Rosso und AlphaTauri hatte er die Position als Chefingenieur und Performance-Ingenieur inne. Eine Zeit lang arbeitete Dezoteux zudem für den Reifenhersteller Michelin.

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Bei Ferrari soll er eng mit Diego Tondi, Chef der Aerodynamik-Abteilung, und Frank Sanchez (aerodynamische Entwicklung) zusammenarbeiten. Dass sich Dezoteux Ferrari anschießt, war schon vergangenen September verkündet worden.

Die Roten haben in den vergangenen Jahren mehrere Top-Leute der Konkurrenz abgeworben. Unter anderem kamen Loic Serra als Chassis-Chef von und Jerome d'Ambrosio als stellvertretender Teamchef von Mercedes zu den Roten.

Ferrari-Teamchef Vasseur: Siegen oder fliegen

Ferrari steht in der Formel-1-Saison 2026 unter Druck wie kein anderer Rennstall. Nach der sieglosen Saison 2025 muss Teamchef Frédéric Vasseur dringend Erfolge liefern - zumal die Scuderia im Vorjahr schon ganz früh alle Konzentration auf das 26er Auto richtete.

In der Königsklasse gilt künftig ein völlig neues Reglement, das vor allem die Motoren betrifft. Die Aggregate werden künftig zu 50 Prozent elektrisch angetrieben, den Rest befeuert ein Verbrenner. 

Bei den mit Vorsicht zu genießenden ersten Testfahrten in Barcelona machte Ferrari einen ordentlichen Eindruck. Charles Leclerc und Lewis Hamilton fuhren mehr als 400 Runden. Hamilton gelang am letzten Testtag zudem die Wochen-Bestzeit. 

Sollte Ferrari auch 2026 hinterherfahren, dürfte ein Rauswurf von Teamchef Vasseur nur eine Frage der Zeit sein. Schon in der Vorsaison wurde heftig über dessen Aus spekuliert, ehe die Scuderia Vasseurs Vertrag verlängerte.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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