Die Ottawa Senators (27-21-7) haben mit einem 3:2 bei den Pittsburgh Penguins (28-15-11) den vierten Erfolg hintereinander eingefahren - und die Siegesserie der Gastgeber nach sechs Spielen reißen lassen.
Den letztlich entscheidenden Treffer erzielte Claude Giroux gut fünf Minuten vor dem Ende - natürlich, möchte man fast sagen: Der Kanadier ist mit insgesamt 41 Scorerpunkten der erfolgreichste Auswärtsspieler in der PPG Paints Arena der Penguins.
Dass das Tor zählte, war dabei lange nicht klar. Giroux war nach toller Vorarbeit von Tim Stützle beim Abschluss ein Bein gestellt worden, wodurch der Right Wing ins Tor rauschte und den Kasten damit aus der Verankerung hob.
Erst in der Zeitlupe konnten die Referees schließlich feststellen, dass der Puck bereits vollständig über die Linie gerutscht war, als das Tor bewegt wurde. Eine anschließende Challenge der Pens wegen Goalie-Interference blieb erfolglos.
Pittsburgh war mit dem 1:0 durch Egor Chinakhov besser ins Spiel gekommen und steckte auch nicht auf, als die Gäste nach Toren von Michael Amadio und Stützle plötzlich vorne lagen. Tommy Novak besorgte den Ausgleich. Nach dem starken Einsatz von Giroux gelang allerdings kein Konter mehr.
"Es war ein großartiges Spiel", sagte Stützle anschließend. "Wir haben ihnen nicht viel gegeben und offensiv unsere Möglichkeiten bekommen. Wir hätten es sicherlich verdient gehabt, ein wenig deutlicher zu führen. Aber am Ende mussten wir uns eben einfach durchbeißen."
Senators-Goalie Linus Ullmark gelangen 14 Saves und der zweite Sieg im zweiten Spiel nach seinem Comeback. Der frühere Vezina-Trophy-Gewinner hatte wochenlang wegen mentaler Probleme ausgesetzt.





































