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Mi, 04.02. - So, 22.02.

US-Skeletoni Uhlaender: CAS nicht zuständig

Katie Uhlaender kämpft um nachträgliches Olympiaticket
Katie Uhlaender kämpft um nachträgliches Olympiaticket
Foto: © AFP/GETTY IMAGES/SID/AL BELLO
02. Februar 2026, 20:45

Nach der verpassten Olympia-Qualifikation hat US-Skeletoni Katie Uhlaender vor der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofs CAS im Kampf um ein nachträgliches Ticket für die Winterspiele in Mailand/Cortina (6. bis 22. Februar) eine Abfuhr kassiert. Man sei für ihren Fall nicht zuständig, hielt der CAS am Montagabend fest. Die Ergebnisse des strittigen Qualifikationsrennens vom 11. Januar bleiben damit unverändert.

In seinem Schiedsspruch stellte das Panel fest, "dass die Ad-hoc-Abteilung des CAS für die Olympischen Spiele 2026 nur zur Beilegung von Streitigkeiten eingerichtet wurde, soweit diese während der Spiele oder in den zehn Tagen vor der Eröffnungsfeier entstehen", hielt der CAS fest: "Demnach musste der Streitfall frühestens am 27. Januar 2026 entstanden sein, um in ihre Zuständigkeit zu fallen." Dieser sei aber "spätestens am 23. Januar" entstanden.

Uhlaender beklagt eine "offensichtliche Wettbewerbsmanipulation", die Kanada zuletzt bei einem Rennen in Lake Placid durch den Rückzug von vier Starterinnen begangen haben soll. Uhlaender (41) hatte vor gut drei Wochen auf ihrer Heimstrecke gesiegt, durch das kurzfristige Fehlen der Kanadierinnen war aber das Teilnehmerfeld so klein, dass nur 75 Prozent der Qualifikationspunkte vergeben wurden. Uhlaender war damit rechnerisch schon vor dem Start aus dem Rennen um Mailand und Cortina.

"Wäre dieses Rennen nicht manipuliert worden, würde ich mich jetzt darauf vorbereiten, die USA zu vertreten und Geschichte zu schreiben als erste Frau, die für unser Land an sechs Olympischen Winterspielen teilnimmt", schrieb Uhlaender zuletzt.

Kanada hätte einen seiner eigenen Olympia-Startplätze verlieren können, wäre das Quartett angetreten. Der Verband wies die Vorwürfe der Manipulation damals zurück, Grund für den Rückzug sei ein anstrengender Zeitplan gewesen. Eine Untersuchung des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes sowie ein anschließender Einspruch von Uhlaender blieben ergebnislos.

Am Samstag beantragte das US-Olympiakomitee, unterstützt von acht weiteren Ländern, die Schaffung einer Wildcard. Das Schreiben ging auch an IOC-Präsidentin Kirsty Coventry.

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