Zweitliga-Tabellenführer hat sich rund um das Ende der Transferperiode offenbar noch bei der direkten Konkurrenz in Sachen Neuzugänge umgesehen.
Arminia Bielefelds Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel bestätigte gegenüber der "Neuen Westfälischen" eine "Mini-Kontaktaufnahme, mehr aber auch nicht" der Schalker in der Causa Joel Grodowski. Er habe sich "nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt", betonte Mutzel weiter.
Über das durchaus überraschende Schalker Interesse an Grodowski und die angebliche Anfrage hatte zuletzt der "kicker" berichtet. Arminias Top-Scorer war als möglicher Ersatz für Moussa Sylla vorgesehen, den es nun aber wohl doch nicht in die nordamerikanische MLS zieht.
Grodowski war vor ziemlich genau einem Jahr noch zu Drittliga-Zeiten von Preußen Münster nach Bielefeld gewechselt und dort schnell zum Leistungsträger avanciert.
Nach zehn Scorerpunkten in der vergangenen Rückserie (5 Tore, 5 Vorlagen) überzeugte der 28-Jährige auch eine Etage höher mit acht Treffern und zwei Assists - eine Quote, die Schalke hellhörig gemacht haben soll.
Bislang drei Neuzugänge beim FC Schalke 04
Wie lange Grodowski bei der Arminia vertraglich noch gebunden ist und wo die finanzielle Schmerzgrenze der Ostwestfalen für einen Transfer gelegen hätte, ist nicht bekannt.
Da das Team nach einem starken Saisonstart zuletzt in den Tabellenkeller abgerutscht ist, war aber klar, dass man den besten Knipser ungerne abgegeben hätte. Ein ernsthaftes Szenario scheint dies nicht gewesen zu sein.
Schalke hatte sich in der laufenden Transferperiode bereits gleich dreifach prominent verstärkt: Vom Bundesligisten 1. FC Heidenheim wechselte Kevin Müller auf Leihbasis nach Gelsenkirchen. Der Torhüter ist als Nummer zwei hinter Loris Karius eingeplant.
Zudem kamen Stürmer-Legende Edin Dzeko von der AC Florenz und Mittelfeldakteur Dejan Ljubicic von Dinamo Zagreb.






























