Der FC Bayern kassiert auf dem Transfermarkt wohl erneut einen Rückschlag. Den Zuschlag sichert sich der FC Liverpool - wie gewohnt für eine Menge Geld.
Neuer Teamkollege für Nationalspieler Florian Wirtz beim FC Liverpool: Übereinstimmenden Berichten zufolge Jérémy Jacquet von Stade Rennes an die Anfield Road.
Der Deal soll vorbehaltlich der medizinischen Untersuchung in trockenen Tüchern sein. Allerdings wechselt der 20 Jahre alte Innenverteidiger offenbar erst im Sommer nach Liverpool. Die Ablöse hat es einmal mehr in sich: Das Gesamtpaket des Jacquet-Deals soll 70 Millionen Euro betragen.
Im Ringen um den U21-Nationalspieler, der in Rennes noch bis 2029 unter Vertrag stand, hat Liverpool wohl namhafte Konkurrenz ausgestochen. Unter anderem der Ligarivale FC Chelsea galt als stark interessiert, schreckte aber wohl vor der hohen Ablöse zurück. Und auch beim FC Bayern stand Jacquet dem Vernehmen nach hoch im Kurs.
Konkrete Bemühungen seitens des deutschen Rekordmeisters gab es aber wohl nicht. Hintergrund: Der FC Bayern wartet weiterhin auf eine Entscheidung von Dayot Upamecano, was seine Zukunft in München angeht.
Im Poker mit dem 27 Jahre alten Franzosen, dessen Kontrakt ausläuft, deutet sich allerdings eine Kehrtwende an.
FC Bayern: Droht jetzt der Upamecano-Knall?
Die sportliche Führung des FC Bayern um Max Eberl und Christoph Freund soll laut "Sky" die Freigabe des Aufsichtsrats erhalten haben, das bereits an Dayot Upamecano übermittelte Vertragsangebot in den nächsten Tagen wieder zurückzuziehen - ein rigoroser Schritt, denn: Damit wären die lange andauernden Verhandlungen wohl endgültig gescheitert, der Innenverteidiger würde die Münchner zum Saisonende verlassen. Eine Ablösesumme würde der FC Bayern nicht kassieren.
Sollte es so kommen, müssen sich Eberl, Freund und Co. nach einem neuen Abwehrspieler umsehen. Jacquet, der in seiner noch jungen Karriere erst 36 Ligaspiele bestritten hat, wird das nicht sein.
Liverpool sieht den Rechtsfuß als langfristige Investition für die Defensive - auch vor dem Hintergrund, dass der Vertrag von Ibrahima Konaté im Sommer ausläuft.




























