Wenige Wochen vor dem Start der neuen Formel-1-Saison gibt es Gerüchte um Alpine-Fahrer Franco Colapinto, die vor allem in Argentinien hohe Wellen schlagen. Angeblich zieht sich ein prominenter Geldgeber des Südamerikaners zurück.
Wie das britische Fachportal "RacingNews365" berichtet, wird das südamerikanische Unternehmen Mercado Libre nicht mehr länger im Sponsoren-Portfolio von Formel-1-Rennstall Alpine geführt. Dies werfe Fragen auf, heißt es.
Diese Fragen betreffen vor allem Colapintos Zukunft, denn Mercado Libre hatte mit seiner finanziellen Unterstützung in den letzten beiden Jahren großen Anteil daran, dass der Argentinier es in die Formel 1 schaffte und auch dort bleiben durfte.
Von namentlich nicht genannten Quellen will "RacingNews365" erfahren haben, dass das Unternehmen seine Partnerschaften und seine gesamte Präsenz in der Formel 1 überdenkt. Neue Marschroute ist demnach, sich nicht nur auf den argentinischen, sondern den gesamten südamerikanischen Markt zu fokussieren.
Colapinto-Sponsor schnappt sich zwei weitere Formel-1-Stars
Passend dazu schloss Mercado Libre erst Mitte Januar einen Vertrag mit dem brasilianischen Formel-1-Fahrer Gabriel Bortoleto ab. Zudem tauchte das Firmenlogo auch auf dem neuen Cadillac-Helm von Sergio Pérez auf. Was das genau für Colapinto bedeutet, bleibt zunächst jedoch unklar.
Dem Bericht zufolge ist eine Zusammenarbeit zwischen Mercado Libre und Alpine weiterhin denkbar - dann aber wohl nur in abgespeckter Form. Ob schon eine Vereinbarung getroffen wurde, sei nicht bekannt, heißt es.
In Argentinien ist der mögliche Sponsoren-Rückzug seit einigen Tagen ein Dauerthema. Viele Fans fürchten offenbar, dass Colapintos Zeit in der Formel 1 ablaufen könnte, wenn er einen Teil seiner finanziellen Rückendeckung verliert. Bei Alpine unter Vertrag steht er ohnehin nur noch bis Ende des Jahres. Dass es sein letztes Königsklassen-Jahr wird, ist nicht auszuschließen.


