Nachdem man nur eines der letzten sieben Ligaspiele gewinnen konnte, hängt der Haussegen bei Borussia Mönchengladbach schief. Das jüngste 1:1 gegen die ebenfalls stark kriselnden Bremer macht zudem wenig Hoffnung auf baldige Besserung. Dass die Gladbacher auch am Deadline Day noch auf mögliche Verstärkungen schielen, überrascht daher nicht. Angeblich wird schon bald ein neuer Spieler am Niederrhein aufschlagen. Zudem wird der Sohn eines ehemaligen Bayern-Stars bei den Borussen gehandelt.
Borussia Mönchengladbach hat sich die Dienste von Hugo Bolin von Malmö FF gesichert. Das berichtet Transfer-Insider Fabrizio Romano exklusiv. Demnach überweist Gladbach rund zwei Millionen Euro an den schwedischen Erstligisten, um den 22-jährigen schwedischen Nationalspieler unter Vertrag zu nehmen. Bolins Vertrag bei seinem Jugendklub wäre Ende des Jahres ausgelaufen.
Für Malmö bestritt der Schienenspieler bereits mehr als 100 Pflichtspiele, in denen er 19 Tore erzielte.
Bolin sammelte auch bereits auf internationaler Klubebene Erfahrung und absolvierte zwölf Partien im Rahmen der Qualifikation zur Champions League sowie 14 Spiele in der Europa League.
Gladbach zurrte schon zwei Winterleihen fest
Für Gladbach dürfte der Schwede auch daher interessant sein, da er offensiv recht flexibel einsetzbar ist. Gerade die Abteilung Attacke der Fohlen krankte zuletzt an Ideenlosigkeit.
Zumindest auf Sicht könnte angeblich auch Jakob Zickler die Offensive beleben. Der 19-Jährige, der aktuell bei Dynamo Dresden unter Vertrag steht, soll das Interesse der Gladbacher geweckt haben. Die "Bild" berichtet von "intensiven Verhandlungen".
Der Adoptivsohn des ehemaligen Bayern-Stürmers Alexander Zickler soll am Niederrhein allerdings wohl erst einmal für die U23 eingeplant sein.
Bislang hat Gladbach im Winter bereits Angreifer Alejo Sarco von Bayer Leverkusen geliehen sowie Innenverteidiger Kota Takai von Tottenham Hotspur. Bolin könnte die Möglichkeiten von Coach Eugen Polanski nun noch einmal erweitern.
Neuer, positiver Einfluss auf das Spiel der Borussen ist auch dringend notwendig. In der Tabelle ist Gladbach inzwischen auf den zwölften Rang abgerutscht, Relegationsplatz 18 ist nur noch drei Punkte entfernt.
"Sport Bild" mutmaßte unlängst bereits sogar, dass Polanskis Trainerstuhl ins Wanken geraten könnte.




























