Nach zuletzt drei Siegen in Serie in der NHL mussten die Edmonton Oilers am Samstag wieder eine Niederlage einstecken. Im heimischen Rogers Place setzte es für das Team aus Alberta gegen die Minnesota Wild eine empfindliche 3:7-Klatsche - trotz zwei Führungen.
Leon Draisaitl hatte sein Team bereits in der 4. Spielminute nach einem frühen Scheibengewinn mit einem sehenswerten Schuss ins obere linke Eck in Front gebracht. Den zwischenzeitlichen Ausgleich von Joel Eriksson Ek im Powerplay (7.) konterte Ryan Nugent-Hopkins auf Vorlage von Connor McDavid nur knapp zwei Minuten später.
Ein Doppelschlag rund um die erste Drittelpause traf die Oilers dann aber mitten ins Herz. Erst stellte Kirill Kaprizov mit seinem 30. Saisontor den erneuten Ausgleich wieder her - erneut war es ein Treffer in Überzahl. Nur 35 Sekunden nach Wiederbeginn brachte Mats Zuccarello die Franchise aus dem hohen Norden der USA in Edmonton sogar erstmals in Führung.
Edmonton Oilers geht im 2. Drittel die Puste aus
Zwei Wirkungstreffer, die die Gastgeber nicht verdaut bekamen. Minnesota hingegen spielte weiter munter nach vorne und belohnte sich durch Quinn Hughes (33.) und Vladimir Tarasenko (36.). Für die Vorentscheidung in einer munteren Partie sorgte Tyler Pitlick im Schlussdrittel, nachdem sämtliche Comeback-Versuche an Wild-Goalie Jesper Wallstedt (39 Saves) abprallten.
An der deutlichen Pleite für die Oilers, die mit 64 Punkten auf Platz zwei der Pacific Division stehen, änderte auch das 3:6 durch Jack Roslovic nicht mehr (53.) - zumal Minnesota in Edmonton das letzte Wort hatte. Gerade war die ganz leise Hoffnung aus eine Aufholjagd in der Halle zurückgekehrt, da setzte Brock Faber den letzten und entscheidenden Stich ins Herz des letzjährigen Stanley-Cup-Finalisten.
Die Wild bleiben den Colorado Avalanche (81 Punkte) mit dem Erfolg in der Central Division auf den Fersen.





































