Lewis Hamilton ist am Donnerstag bei den Testfahrten der Formel 1 in Barcelona zum zweiten Mal in seinen neuen SF-26 gestiegen. Der Brite erlebte dabei gleich zu Beginn einen kleinen Schreckmoment.
Bei den Testfahrten der Formel 1 auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya hat Lewis Hamilton kurzzeitig die Kontrolle über seinen Ferrari verloren. Das geht aus einem Video hervor, das bei X kursiert.
Hamilton dreht sich in seinem SF-26 auf gerader Strecke und bei recht langsamer Geschwindigkeit, konnte sogleich aber die Kontrolle zurückerlangen und das Auto auf der Piste halten. Da auch kein Unfall daraus resultierte, wurde die Session nicht unterbrochen, der 41-Jährige konnte sie ohne weitere Probleme fortsetzen.
Nach Angaben von "SoyMotor" starteten am Donnerstag in der Morgen-Session außerdem Mercedes-Pilot Kimi Antonelli, Cadillac-Comebacker Sergio Perez, Liam Lawson von Racing Bulls und McLaren-Star Oscar Piastri. Hamilton und Antonelli konnten demnach am Vormittag zahlreiche Runden abspulen und Kilometer machen. Am Ende der Session standen beim Rekordweltmeister 87 Runden zu Buche, beim Mercedes-Fahrer sogar 90.
Nicht zum Zug kommen am vierten Testtag in Spanien laut Medienberichten Max Verstappen und Isack Hadjar. Bei Red Bull wartet man nach dem Unfall des Franzosen am Dienstag offenbar auf die Ersatzteile, die aus Großbritannien eingeflogen werden müssen. Womöglich kann Red Bull daher erst am Freitag wieder testen.
Hamilton zog positives Fazit nach erster Testfahrt im Regen
Lewis Hamilton war zuvor am Dienstagnachmittag in die Testfahrten eingestiegen, da musste er auf nassem Untergrund fahren.
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"Es war sehr herausfordernd, es hat um 10:30 Uhr angefangen zu regnen, Charles hatte also ein paar Trockenrunden, aber am Nachmittag war alles nass", sagte er nach seinem Shakedown. Aber: Es sei "sehr produktiv" gewesen, "die Reifen zum Arbeiten zu bringen", hatte Hamilton das Positive herausgestellt.
Überhaupt zog der Engländer ein positives erstes Fazit. "Ich glaube, wir haben an die 120 Runden gefahren - bedenkt man die nassen Verhältnisse und dass es eine Rote Flagge gab, ist das sehr solide."




