Mit nur einem Punkt aus den letzten drei Spieltagen hat Borussia Dortmund seine komfortable Ausgangssituation in der Ligaphase der Champions League leichtfertig verspielt und muss im Februar nun in den ungeliebten Playoffs ran. Mittelfeldspieler Felix Nmecha fand nach der 0:2-Heimpleite gegen Inter Mailand am Mittwochabend klare Worte.
"Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel sein wird, wollen unsere Spiele zu Hause aber natürlich gewinnen. Ich glaube, wir haben alles gegeben und hatten ein paar Chancen, die wir reinmachen müssen. Aber am Ende müssen wir sagen, dass wir den Sieg auch nicht verdient gehabt hätten", meinte Felix Nmecha nach der dritten Niederlage in der Ligaphase, durch die der BVB noch auf Tabellenplatz 17 abstürzte.
Noch im Dezember rangierte Borussia Dortmund auf dem sechsten Platz in der Ligaphase und befand sich damit klar auf Kurs in Richtung direkter Einzug in das Achtelfinale.
Nach den Spielen gegen Bodö/Glimt (2:2), Tottenham Hotspur (0:2) und Inter Mailand (0:2) steht nun fest, dass die Schwarz-Gelben den Umweg über die ungeliebten Playoff-Spiele gehen müssen.
Nmecha klar: "Das war zu wenig von uns"
"Wir wollten eigentlich mehr Kontrolle haben und auch mehr in deren Rücken kommen. Das war zu wenig von uns. Wir hätten es alle besser machen können", so das ehrliche Statement des deutschen Nationalspielers nach der Niederlage gegen Inter.
Durch die Heimniederlage steht nun fest, dass Borussia Dortmund in den Playoffs entweder auf Atalanta Bergamo oder Bayer Leverkusen ran muss.
Lobende Worte fand Felix Nmecha derweil für seinen Mitspieler und BVB-Youngster Filippo Mané, der gegen die Nerazzurri zum ersten Mal in der Königsklasse für die Dortmunder auf dem Feld stand.
"Ich freue mich für ihn, Filippo hat es gut gemacht heute. Er war da und gut in den Zweikämpfen. Er war aggressiv und auch mit dem Ball präsent, hoffentlich macht er weiter so", meinte Nmecha über den 20-jährigen Innenverteidiger.
















































