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Nach dem letzten Spieltag in der Ligaphase

BVB womöglich gegen Leverkusen - und dann gegen Bayern?

Mann des Spiels für Leverkusen: Malik Tillman (r.)
Mann des Spiels für Leverkusen: Malik Tillman (r.)
Foto: © IMAGO/SID/Mika Volkmann
29. Januar 2026, 06:39

Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen haben sich am letzten Spieltag der Ligaphase der Champions League den Einzug in die K.o.-Runde gesichert.

In den Play-offs können die beiden Bundesligisten im direkten Duell aufeinander treffen, die möglichen weiteren Gegner sind Atalanta Bergamo und Olympiakos Piräus. Auf eine dieser vier Mannschaften wartet danach im Achtelfinale der FC Bayern.

Die Münchner waren bereits für das Achtelfinale qualifiziert, den zweiten Tabellenplatz zum Abschluss der Ligaphase hinter dem FC Arsenal sicherte ihnen beim 2:1 (0:0) bei der PSV Eindhoven "Joker" Harry Kane (84.). Jamal Musiala (58.) bei seinem Comeback in der Startelf hatte die Bayern in Führung gebracht, Ismael Saibari das zwischenzeitliche 1:1 erzielt (78.).

Erst nach der Auslosung am 27. Februar wird der Bundesliga-Dominator wissen, wer sein Gegner im Achtelfinale (10./11. und 17./18. März) sein wird - bis ins Halbfinale hätte er jedenfalls Heimrecht im Rückspiel. Die potenziellen Gegner Dortmund, Leverkusen, Bergamo und Piräus tragen ihre Play-off-Partien am 17./18. und 24./25. Februar aus, die Auslosung dafür findet am Freitag statt.

Dortmund unterlag zum Abschluss der Ligaphase 0:2 (0:0) gegen Inter Mailand und muss wie im Vorjahr den Umweg über die Play-offs gehen. Gegner dort ist Bergamo oder Leverkusen. Der BVB hätte aber auch bei einem Sieg den direkten Einzug ins Achtelfinale nicht mehr geschafft. Federico Dimarco mit einem direkt verwandelten Freistoß (80.) und Andy Diouf (90.+4) trafen für Vorjahresfinalist Inter.

Leverkusen verwandelte seinen Play-off-Matchball eiskalt und könnte neben Dortmund auch auf Piräus treffen. Dank eines Slapstick-Treffers und neu entdeckter Spielfreude setzte sich der Vizemeister mit 3:0 (2:0) gegen den erschreckend teilnahmslosen FC Villarreal durch und erreichte damit das Mindestziel in Europa.

Kolo Muani trifft gegen die Eintracht

Malik Tillman (12.) profitierte zunächst von einem krassen Fehler des spanischen Torhüters Arnau Tenas, dann traf der Offensivspieler (35.) sehenswert per Direktabnahme. Alejandro Grimaldo (57.) erhöhte und belohnte die Werkself für einen überlegenen Auftritt.

Für die Bayern hatte nach einer dürftigen ersten Halbzeit, in der Torwart Jonas Urbig mehrfach einen Rückstand verhinderte, zunächst Musiala seinen großen Auftritt: Bei seinem Comeback in der Anfangsformation 207 Tage nach seiner schweren Verletzung traf er auf Zuspiel von Lennart Karl. Es war sein erstes Tor seit der Rückkehr. Kane sicherte den Dreier mit seinem achten Saisontreffer in der Königsklasse.

Eintracht Frankfurt verabschiedete sich mit einer Niederlage aus der Champions League. Die zuletzt aus der Form geratenen Hessen unterlagen Europa-League-Sieger Tottenham Hotspur wegen einer schwachen zweiten Halbzeit 0:2 (0:0).

Die Partie war noch nicht die letzte unter Interimstrainer Dennis Schmitt: Das aktuelle Trainerteam werde auch am Samstag gegen Leverkusen noch auf der Bank sitzen, ließ Sportvorstand Markus Krösche wissen. Medienberichten zufolge steht die Eintracht vor einer Verpflichtung des spanischen Trainers Albert Riera.

Für ihren Gegner aus London trafen der ehemalige Frankfurter Randal Kolo Muani (47.) und Dominic Solanke (77.). Sie sorgten für den direkten Einzug der Spurs ins Achtelfinale.

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