Borussia Mönchengladbach gewann nur eines seiner letzten sechs Pflichtspiele, das jüngste 0:3 gegen den VfB Stuttgart markierte die vierte Pleite in diesem Zeitraum. Nachdem man im November 2025 noch ohne Niederlage blieb und dem Abstiegskampf enteilt schien, ist die Gefahrenzone nun wieder erheblich näher gerückt. Ein Umstand, der Coach Eugen Polanski angeblich zum Verhängnis werden könnte.
Laut "Sport Bild" wird schon die anstehende Gladbacher Ligapartie beim SV Werder Bremen (Samstag, 15:30 Uhr) ein deutlicher Fingerzeig für die Zukunft von Trainer Eugen Polanski von Borussia Mönchengladbach.
Sollte es die nächste Niederlage setzen, dürfte die Luft deutlich dünner werden. Immerhin muss man anschließend gegen Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und den SC Freiburg antreten - alles andere als leichte Herausforderungen.
Dass es so nicht weitergeht, betonte nach der Niederlage gegen Stuttgart auch Sportchef Rouven Schröder sehr deutlich: "Wir müssen unsere eigenen Spiele gewinnen, das muss allen klar sein. Wenn wir uns schon einen Schritt weiter sehen, zeigen uns aktuell die Spiele, dass wir da nicht sind. Das wird bis zum Schluss der Saison kein Zuckerschlecken. Wir müssen da jetzt durch – und wenn wir stabil sind, dann werden wir das schaffen", mahnte der 50-Jährige.
Gladbachs Bilanz unter Polanski bleibt ausbaufähig
Polanski erklärte: "Die Körpersprache nach dem Rückstand hat mir gar nicht gefallen, wir waren oft zu passiv. Wir müssen die Dinge, die nicht gut waren, klar ansprechen und künftig besser umsetzen."
Worte, mit denen der Ex-Spieler der Fohlenelf sich auch selbst in die Pflicht nimmt.
Polanski übernahm das Amt Mitte September von Gerardo Seoane. Nachdem er acht Partien interimistisch betreute, wurde er Mitte November befördert. Von bislang 18 Spielen unter Polanski gewann Gladbach sechs, verlor allerdings acht.




























