Der Zukunftspoker zwischen dem FC Bayern und Dayot Upamecano wird zur Hängepartie. Auch Abwehr-Kollege Jonathan Tah ist davon betroffen.
"Natürlich wünsche ich mir, dass er bleibt, dass er seinen Vertrag verlängert. Das sage ich ihm 100-mal am Tag", berichtete der Nationalspieler vor dem Champions-League-Spiel des deutschen Rekordmeisters bei der PSV Eindhoven (21:00 Uhr/DAZN).
"Dayot ist jemand, den ich sehr gerne mag", ergänzte Tah: "Nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz. Auch die Art und Weise, wie er mich aufgenommen hat in der Mannschaft, war besonders."
Der 27 Jahre alte Franzose wisse "auf jeden Fall", dass Tah sein Bleiben begrüßen würde. "Ich glaube, er fühlt sich wohl und er weiß, was er hier hat", ergänzte Tah und schwärmte von seinem Mitspieler. "Er kann alles: Abräumen, er ist brutal aktiv mit und ohne den Ball. Er deckt so ziemlich alles ab, was von einem modernen Verteidiger heute gefordert ist."
Aber: Upamecano lässt den FC Bayern und auch Kumpel Tah weiter zappeln. Seit Wochen liegt ihm ein unterschriftsreifes Angebot vor. Nachbessern wollen die Münchner nicht.
Inzwischen soll es ein Ultimatum für Upamecano geben: "Bild" berichtete, bis Mitte Februar wolle der FC Bayern eine Entscheidung.
Sportvorstand Max Eberl soll diesen harten Kurs beschlossen haben. Er genieße dabei die Rückendeckung des Aufsichtsrats.
FC Bayern: Lehnt Upamecano dieses Millionen-Angebot ab?
Upamecano fühlt sich grundsätzlich wohl in München und schätzt vor allem die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Vincent Kompany. Dennoch stockten die Vertragsgespräche lange. Besonders die finanziellen Rahmenbedingungen und die Frage einer Ausstiegsklausel sorgten für intensive Diskussionen.
Im Rahmen steht nun nach übereinstimmenden Medienberichten ein Gehalt von bis zu 20 Millionen Euro pro Saison inklusive Boni, eine Laufzeit von drei oder vier Jahren sowie ein Handgeld von ebenfalls rund 20 Millionen Euro für Upamecanos Unterschrift.
Es hieß, der FC Bayern habe ihm inzwischen sogar die gewünschte Ausstiegsklausel angeboten, in Höhe von 65 Millionen Euro.



























