Durfte er zu Saisonbeginn noch regelmäßig die rechte Außenbahn bei Hertha BSC beackern, rückte Julian Eitschberger im Saisonverlauf zunehmend ins zweite Glied, seinen letzten Startelf-Einsatz für die Alte Dame bestritt der 21-Jährige Anfang November. Ein Umstand, der dazu geführt haben soll, dass der Youngster seinen Wechselwunsch hinterlegt haben soll. Zu einem Abschied wird es allerdings wohl nicht kommen.
Julian Eitschberger wird Hertha BSC im Winter nicht verlassen, sondern seinen Weg in Berlin noch mindestens bis zum kommenden Sommer fortsetzen. Das ist laut "Bild" das Ergebnis eines Austauschs zwischen Eitschberger, der Hertha-Führung und Coach Stefan Leitl.
Ausschlaggebend soll die Gelbsperre von Deyovaisio Zeefuik sein. Der 27-jährige Niederländer kassierte beim 2:2 gegen den Karlsruher SC am vergangenen Spieltag früh seine fünfte Gelbe Karte. Leitl reagierte daher nach 77 Minuten, nahm Zeefuik vom Feld und schickte Eitschberger nach beinahe drei Monaten ohne Einsatz wieder aufs Feld.
Forderungen von Hertha BSC haben es angeblich in sich
Eigengewächs Eitschberger konnte durchaus Eindruck machen und hat offenbar bewiesen, dass seine Dienste im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga durchaus noch von Wert sein können. Diesem Ziel ordnet man in der Hauptstadt fraglos alles unter.
Allerdings hat sich ein Abschied Eitschbergers laut "Bild" ohnehin nicht einfach gestaltet: Für den Rechtsverteidiger sollen aus Liga zwei zwar "mehrere Anfragen" vorgelegen haben, die Berliner sollen jedoch 1,5 Millionen Euro gefordert und damit alle Interessenten abgeschreckt haben. Welche Klubs die Fühler ausgestreckt haben sollen, lässt die Zeitung allerdings offen.
Hinzukommt, dass Eitschbergers Vertrag erst im Sommer 2027 ausläuft, Einnahmen mit dem deutschen Juniorennationalspieler könnte man be Bedarf somit auch noch nach der laufenden Saison erzielen.



























