Der zweite Tag der Formel-1-Testfahrten dürfte weitaus weniger Schlagzeilen produzieren, als der erste Tag. Der Grund: Zahleiche Teams sagten ihre Teilnahme am Dienstag ab.
Der zweite Tag der Formel-1-Testfahrten verspricht im Vergleich zum Montag deutlich weniger Erkenntnisse. Noch bevor die Session in Barcelona überhaupt so richtig begann, sagten zahlreiche Teams ihre Teilnahme ab.
Nicht zu sehen sein werden unter anderem Mercedes, Alpine, Haas, Williams und Aston Martin. Zudem ist noch unklar, ob McLaren am Dienstag auf die Strecke geht. Die Konstrukteurs-Weltmeister ließen ihren Einsatz am Morgen zunächst noch offen.
Formel-1-Teams knicken vor dem Wetter ein
Grund für die Zurückhaltung sind die äußeren Bedingungen: Für den Tag ist in Barcelona immer wieder Regen angesagt. Sowohl am Vor- als auch am Nachmittag ist mit feuchter bis nasser Strecke zu rechnen. Viele Teams wollen das Risiko nicht eingehen.
Red Bull Racing und Ferrari gehören nicht dazu. Max Verstappen und Charles Leclerc gehörten am Morgen zu den ersten Fahrern, die auf die Strecke gingen. Verstappen hatte am Montag noch pausiert und Teamkollege Isack Hadjar den Vortritt gelassen.
Übereinstimmenden Berichten zufolge gab es am Dienstag schon früh die erste Rote Flagge. Verstappen war offenbar der Auslöser. Was genau passiert ist, ist jedoch nicht klar, da die Testfahrten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
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Die meisten Teams hatten am Montag einen erfolgreichen Testtag erlebt. Allen voran Mercedes und Haas, die jeweils über 150 Runden ohne große Probleme drehten. Auch Red Bull Racing konnte in 107 gefahrenen Runden zahlreiche Erkenntnisse über seinen neuen RB22 sammeln.
Die Testfahrten in Barcelona dauern noch bis Freitag. Anschließend geht es für die Teams zurück in die Fabriken, ehe ab Mitte Februar die nächsten Testfahrten in Bahrain auf dem Programm stehen. Dort wird, verteilt auf zwei Wochen, insgesamt für sechs Tage getestet.




