Serhou Guirassy ist bei Borussia Dortmund eigentlich der Torjäger vom Dienst, netzte in seiner ersten Saison bei den Schwarz-Gelben in der Bundesliga und Champions League herausragende 34 Mal für den BVB. Zuletzt blieb der Angreifer in der Bundesliga aber in 13 der letzten 15 Partien ohne eigenen Treffer, was Guirassy deutlich sichtbar auf die Laune schlägt. Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus äußerte sich nun zu der anhaltenden Ladehemmung beim Dortmunder Mittelstürmer.
Der 29-Jährige stehe derzeit sinnbildlich für die Westfalen, denen es immer wieder an Kontinuität fehle. "Die Qualität im BVB-Kader ist vorhanden, aber es fehlt an Stabilität, weil in der Offensive Spieler wie Guirassy, Adeyemi oder Brandt ihre Qualitäten momentan nicht zeigen", urteilte TV-Experte Lothar Matthäus in seiner "Sky"-Kolumne ganz grundsätzlich über den Tabellenzweiten.
In Bezug auf den Dortmunder Mittelstürmer lobte der 64-Jährige den BVB-Cheftrainer Niko Kovac generell für seine Herangehensweise, an seinen Stammkräften auch bei einer Formschwäche festzuhalten.
"Kovac stützt seine Spieler. Es liegt nicht am Trainer, wenn Guirassy nicht mehr lächelt. [...] In Dortmund werden die Profis gestreichelt und nicht nach außen hin angezählt, man steht zu ihnen. Aber natürlich hofft man, dass diese Spieler schnellstmöglich wieder die Dinge zeigen, mit denen sie den Fans so viel Freude bereitet haben", so Matthäus, der selbst 121 Bundesliga-Tore in seiner Karriere erzielt hatte.
Guirassy holte in Berlin den Elfmeter heraus
Einige Partien musste Guirassy zuletzt für Fabio Silva in der Dortmunder Startformation weichen, ansonsten durfte der Guineer auch weiterhin von Beginn an für den Tabellenzweiten ran.
Beim jüngsten Bundesliga-Auftritt bei Union Berlin (3:0) blieb Guirassy zwar erneut ohne eigenen Treffer, holte aber immerhin den Elfmeter zur frühen Dortmunder Führung an der Alten Försterei heraus, der von Kapitän Emre Can verwandelt wurde.




























