Trainer Horst Steffen droht bei Werder Bremen aufgrund der sportlichen Talfahrt der vergangenen Wochen möglicherweise die Entlassung.
Sowohl die vereinsnahe "Deichstube" als auch "Bild" berichten, die kommenden beiden Partien seien richtungsweisend für die Zukunft des 56-Jährigen am Osterdeich.
Sollten auch das Nachholspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Dienstag (20:30 Uhr) sowie das Duell mit Borussia Mönchengladbach am Samstag (15:30 Uhr) in die Hose gehen, könnte demnach nach der externen auch die interne Kritik an Steffen stark zunehmen und die öffentlich ausgesprochene Job-Garantie durch die Vereinsführung von Werder Bremen ins Wanken geraten.
Werder wartet unter Steffens Regie schon seit dem 7. November auf einen Sieg. Die Realität an der Weser lautet Abstiegskampf, der Druck auch auf den Übungsleiter wird größer.
Horst Steffen bei Werder Bremen "nicht auf Bewährung"
"Ich fühle mich nicht auf Bewährung. Ich fühle mich so, dass ich Werder-Trainer bin und tagtäglich mein Bestes mache", betonte Steffen. Der 56-Jährige ist weiter überzeugt, dass ein Erfolg angesichts der gezeigten Leistungen nur eine Frage der Zeit sei.
Aber: Werder trennen nur noch drei Punkte von der Abstiegszone mit dem Tabellenvorletzten FC St. Pauli, der am Dienstag parallel gegen RB Leipzig um den Anschluss kämpft. Beide Partien waren Anfang Januar aufgrund der Witterung ausgefallen.
Die Werder-Bosse stehen hinter Steffen - noch? "Wir werden den Weg weitergehen, zusammenbleiben und in Ruhe weiterarbeiten", betonte Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz nach dem 0:1 in Leverkusen, der achten Partie in Folge ohne Sieg.
Werder Bremen: Bessere Ergebnisse "eine Frage der Zeit"?
Steffen erklärte: "Ich sehe, was die Jungs liefern und welche Qualität sie haben. Wenn wir so weiterspielen, bin ich mir sicher, dass es eine Frage der Zeit ist, dass die Ergebnisse kommen."
Gegen die starken Hoffenheimer, zumal mit Abwehrsorgen ohne den gesperrten Kapitän Marco Friedl, wird es allerdings eine höchst anspruchsvolle Aufgabe für Werder und für Steffen.
Die Partie gegen die ebenfalls kriselnden Gladbacher nur wenige Tage später könnte dann endgültig über seine Zukunft in Bremen entscheiden.




























