Borussia Dortmund ist von der vorzeitigen Rückkehr von Leihspieler Aarón Anselmino zum FC Chelsea offenbar kalt erwischt worden. Auch Konsequenzen soll der BVB bereits gezogen haben.
Wie die vereinsnahen "Ruhr Nachrichten" schreiben, habe die Borussia erst am Sonntag von der Entscheidung der Blues erfahren, die Klausel im Leihvertrag von Anselmino zu ziehen und ihn zurück nach London zu beordern.
Demnach habe Chelsea zuletzt den Markt auf der Suche nach Alternativen für die Innenverteidigung sondiert. Daraufhin sei die Entscheidung gefallen, bei Anselmino die Klausel zu ziehen und sich entsprechend wieder den Zugriff auf den 20 Jahre alten Argentinier für den Rest der Saison zu sichern.
Das hat Folgen für BVB-Eigengewächs Filippo Mane, der laut "Ruhr Nachrichten" vor dem Leih-Wechsel zu einem deutschen Zweitligisten stand, nun demnach aber in Dortmund bleiben muss.
Die Existenz der Vertragsoption bei Anselmino hatte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl zuletzt bestätigt. Er betonte im Zuge dessen aber auch: "Ich glaube, dass es für alle Beteiligten Sinn macht, dass Aaron auch in der Rückserie bei Borussia Dortmund bleibt. Er hat seinen Wert für uns in der Hinrunde bereits deutlich unter Beweis gestellt. Er hilft uns, sich selbst - und damit auch Chelsea."
Nun haben die Blues aber anders entschieden.
Viele BVB-Alternativen in der Abwehrzentrale
Der BVB hatte Anselmino eigentlich bis zum 30. Juni 2026 ausgeliehen. Er war geholt worden, um Personalsorgen in der Abwehr zu beheben.
Anselmino kam auch am Samstag beim Dortmunder 3:0 beim 1. FC Union Berlin als Einwechselspieler ab der 69. Minute zum Einsatz. Insgesamt absolvierte er bislang sechs Bundesligaspiele für den BVB und erzielte dabei ein Tor.
Aktuell ist die Borussia auch ohne ihn eigentlich üppig besetzt in der Hintermannschaft: Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton, Niklas Süle sowie Ramy Bensebaini und auch Kapitän Emre Can wetteifern um die Startplätze in der Dreierkette von Trainer Niko Kovac. Hinzu kommt Mane.



























