Leihspieler Aarón Anselmino kehrt nach nur sechs Monaten bei Borussia Dortmund offenbar zum FC Chelsea zurück - ein echter Transfer-Schock für den BVB.
Der Premier-League-Klub habe eine entsprechende Klausel in Anselminos Leihvertrag aktiviert, berichteten die Transfer-Insider David Ornstein und Fabrizio Romano übereinstimmend.
Demnach habe Chelsea zuletzt den Markt auf der Suche nach Alternativen für die Innenverteidigung sondiert. Daraufhin sei die Entscheidung gefallen, bei Anselmino die Klausel zu ziehen und sich entsprechend wieder den Zugriff auf den 20 Jahre alten Argentinier für den Rest der Saison zu sichern.
Die Existenz der Vertragsoption hatte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl zuletzt bestätigt. Er betonte im Zuge dessen aber auch: "Ich glaube, dass es für alle Beteiligten Sinn macht, dass Aaron auch in der Rückserie bei Borussia Dortmund bleibt. Er hat seinen Wert für uns in der Hinrunde bereits deutlich unter Beweis gestellt. Er hilft uns, sich selbst - und damit auch Chelsea."
Nun scheinen die Blues aber anders entschieden zu haben.
Der BVB hatte Anselmino eigentlich bis zum 30. Juni 2026 ausgeliehen. Er war geholt worden, um Personalsorgen in der Abwehr zu beheben.
Anselmino kam auch am Samstag beim Dortmunder 3:0 beim 1. FC Union Berlin als Einwechselspieler ab der 69. Minute zum Einsatz. Insgesamt absolvierte er bislang sechs Bundesligaspiele für den BVB und erzielte dabei ein Tor.
BVB in der Abwehr üppig besetzt
Aktuell ist die Borussia auch ohne ihn eigentlich üppig besetzt in der Hintermannschaft: Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton, Niklas Süle sowie Ramy Bensebaini und auch Kapitän Emre Can wetteifern um die Startplätze in der Dreierkette von Trainer Niko Kovac.
Hinzu kommt Filippo Mane. Das Eigengewäch kam gegen Union erstmals seit Mitte September wieder bei den BVB-Profis zum Einsatz.
Theoretische könnte der BVB auch bis zum 2. Februar noch auf den Anselmino-Abgang reagieren. Dann erst schließt das Transferfenster in der Bundesliga.



























