Bei Werder Bremen und Mittelfeldspieler Skelly Alvero hängt der Haussegen schief. Die Verantwortlichen griffen zuletzt hart durch.
Werder Bremens Geschäftsführer Profifußball Clemens Fritz hat die Nichtberücksichtigung von Skelly Alvero für die Bundesliga-Partie gegen Bayer Leverkusen (0:1) mit schlechter Einstellung im Training begründet.
"Das Trainerteam war mit seiner Trainingsleistung nicht zufrieden, deswegen ist er nicht mit nach Leverkusen gefahren", erklärte der ehemalige Bundesliga-Profi gegenüber "Bild". Fritz fügte in aller Deutlichkeit hinzu: "Es ist wichtig, konsequent durchzugreifen. Jeder einzelne muss begreifen, worum es geht."
Dass sich der 23-Jährige derzeit im Training hängen lässt, hat dem Boulevardblatt zufolge mit dem bisherigen Wechsel-Veto von Werder Bremen zu tun.
Dem Fußball-Bundesligisten liegt offenbar ein konkretes Leih-Angebot eines französischen Zweitligisten vor. Der Sechser würde die Gelegenheit, noch im Winter in seine Heimat zu wechseln, gerne wahrnehmen. Die Bremer stellen sich bislang aber wohl quer, da die Rahmenbedingungen nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen.
Legt Werder Bremen auf dem Transfermarkt nach? Fritz äußert sich
Gleichwohl steht man bei Werder einem Abschied des 2,02 Meter großen Mittelfeldspielers keinesfalls ablehnend gegenüber. Skelly Alvero zählt im Kader von Cheftrainer Horst Steffen nicht zum Stammpersonal, kam in der laufenden Spielzeit sogar erst zu zwei mageren Kurzeinsätzen - angesichts der im Sommer 2024 gezahlten 4,75 Millionen Euro eine mehr als enttäuschende Ausbeute.
Ob Werder Bremen nach einem möglichen Alvero-Abschied bis zum Ende der Wechselfrist am 2. Februar noch einmal auf dem Transfermarkt nachlegt, ist laut Fritz derweil unklar. Zuletzt hat der SVW den 20 Jahre alten Angreifer Jovan Milosevic vom VfB Stuttgart ausgeliehen.
"Wir sind in der Breite gut besetzt. Jovan zeigt gute Ansätze. Eine Soforthilfe zu verpflichten, ist wirtschaftlich schwierig darzustellen", so der Kaderplaner: "Wir schauen uns die Situation trotzdem weiterhin genau an und gucken, was auf der Abgangsseite noch passiert."



























