Borussia Dortmund hat am Samstagabend beim 1. FC Union Berlin mit 3:0 (1:0) gewonnen und somit den Ausrutscher des FC Bayern genutzt. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken freut sich doppelt.
Der BVB hat nach dem enttäuschenden 0:2 (0:2) in der Champions League bei Tottenham Hotspur eine positive Reaktion gezeigt, der FC Bayern hat sich einen überraschenden Patzer gegen den FC Augsburg (1:2) geleistet: Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hatte am Samstagabend gleich zweimal Grund zur Freude.
"Prinzipiell ist es ein gutes Zeichen für die Bundesliga, dass die Bayern jetzt nicht nur in der Champions League, sondern auch in der Bundesliga mal verloren haben. Das ist das Zeichen: Sie sind auch schlagbar. Aber am Ende müssen wir auf uns gucken", so der Ex-Profi nach dem 3:0 (1:0) seiner Schwarz-Gelben bei Union Berlin.
Die Bayern hatten gegen den Underdog zuhause eine eigene Führung verspielt und ihre erste Pleite der laufenden Liga-Saison kassiert. In der Bundesliga schafften es in 2025/26 bislang nur Union Berlin (2:2) und Mainz 05 (2:2), dem unangefochtenen Tabellenführer Punkte abzunehmen. Die Dortmunder selbst hatten in der Hinrunde mit 1:2 (0:1) verloren.
Nun verkürzte der BVB den Rückstand in der Tabelle auf acht Punkte, Ende Februar kommt es erneut zum direkten Aufeinandertreffen.
FC Bayern für Schlotterbeck "fast unschlagbar"
"Die Bayern sind fast unschlagbar", urteilte derweil Nationalspieler Nico Schlotterbeck bei "Sky": "Wenn sie Fehler machen, müssen wir da sein. Ich will einfach nicht, dass es im März entschieden ist. Es heißt, dranzubleiben, so lange es geht."
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Positiv aus Sicht der Borussia: Der Auftritt in Berlin war eine "richtig starke Reaktion" auf die bittere Niederlage in der Champions League bei Tottenham Hotspur, wie Lars Ricken betonte. "Jetzt geht es darum, scharf zu bleiben und das auch als Anspruch zu nehmen. Das müssen wir letztlich in jedem Spiel abliefern", so der BVB-Boss mit Blick auf letzte Spiel der Ligaphase der Königsklasse am kommenden Mittwoch (21:00 Uhr/DAZN) gegen Inter Mailand.
Rechnerisch ist für den BVB vom Ausscheiden bis zur direkten Qualifikation für das Achtelfinale in der Champions League noch alles möglich. Als Tabellen-16. mit elf Punkten ist aktuell die Teilnahme an den Playoffs am wahrscheinlichsten.





























