Beim Bundesliga-Spiel von Eintracht Frankfurt am Samstagnachmittag gegen die TSG Hoffenheim saß erneut Interimslösung Dennis Schmitt auf der Trainerbank. Nun gab die SGE bekannt, dass am Status quo erst einmal festgehalten wird.
Eintracht Frankfurt hat entschieden, auch in der kommenden Partie gegen Tottenham Hotspur (Mittwoch 21:00 Uhr) auf Dennis Schmitt an der Seitenlinie zu setzen.
Nach der Pleite in der Bundesliga gegen 1899 Hoffenheim (1:3) gefragt, ob Schmitt sowohl gegen die Spurs als auch in der Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (31. Januar, 15:30 Uhr) die Mannschaft betreut, antwortete Sportvorstand Markus Krösche: "Auf jeden Fall das nächste Spiel."
Wann der angeschlagene Champions-League-Teilnehmer einen Nachfolger für den in der Vorwoche entlassenen Dino Toppmöller vorstellen will, ließ Krösche derweil offen: "Wir werden den Richtigen auswählen, und wenn es soweit ist, dann werden wir es verkünden."
Krösche reagiert auf Blessin-Gerüchte
Der 32 Jahre alte Schmitt, der von SGE-Ikone Alexander Meier unterstützt wird, blickt nun auf zwei verlorene Spiele als Frankfurt-Trainer zurück. In der Königsklasse unterlag die Eintracht am Mittwoch auswärts bei Qarabag (2:3). Durch die erneute Pleite haben die Frankfurter keine Chancen mehr auf die Teilnahme der Playoffs.
Erschreckend: Keines der letzten fünf Liga-Spiele konnte gewonnen werden (3 Remis, 2 Niederlagen), in den vergangenen fünf Pflichtspielen kassierten die Adlerträger zudem stets drei Gegentore.
Gegen Hoffenheim war die Eintracht durch Neuzugang Arnaud Kalimuendo zunächst in Führung gegangen. Nach einem Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit kam die TSG aber zurück ins Spiel.
Trotz des abermaligen Rückschlags sei die Frankfurter Eintracht laut Krösche für potentielle Trainer-Kandidaten "supersexy". Einer der Kandidaten soll Medienberichten zufolge Alexander Blessin vom FC St. Pauli sein. Die Spekulationen wollte Krösche weder bestätigen noch dementieren, sagte derweil: "Ich kenne ihn noch aus der Zeit in Leipzig, da war er U19-Trainer. Ich finde, dass er einen herausragenden Job auf St. Pauli macht." Neben Blessin wird auch Marco Rose als Kandidat gehandelt.



























