Ein 3:3 gegen Werder Bremen beendete Mitte Januar nach 121 Pflichtspielen das Engagement von Dino Toppmöller auf der Trainerbank von Eintracht Frankfurt. Folglich befinden sich die Hessen auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter. Ein Bericht enthüllt nun die Kandidaten, die derzeit angeblich diskutiert werden, sowie einen Zeitplan.
Bei der Suche nach einem neuen Coach soll die Führungsriege von Eintracht Frankfurt derzeit "drei bis vier Trainer" im Visier haben, "von denen am Ende einer übernehmen soll". Das berichtet die "Bild".
Konkret nennt die Zeitung mit Marco Rose (zuletzt RB Leipzig), Kjetil Knutsen (Bodö/Glimt) und Alexander Blessin (FC St. Pauli) drei Kandidaten der SGE.
Rose, der schon seit Tagen gehandelt wird, sei weiterhin "ein heißer Kandidat", heißt es. Eine Anstellung soll sich jedoch schwierig gestalten, da der 49-Jährige noch in Leipzig unter Vertrag steht und dort mehr kassiert, als die Adlerträger ihm offerieren. Zudem besteht angeblich die Möglichkeit, dass Rose erst im Sommer zu einem Neustart bereit wäre. Außerdem könnte eine Offerte aus England der Eintracht bei Rose einen Strich durch die Rechnung machen. Trotz allem soll man sich allerdings intensiv mit dem ehemaligen BVB-Coach beschäftigen.
"Konkret", so heißt es, soll auch über Kjetil Knudsen diskutiert werden. Der 57-Jährige setzte unlängst ein Ausrufezeichen, als er das Starensemble von Manchester City mit Underdog Bodö/Glimt im Rahmen der Champions League mit 3:1 besiegte.
Eintracht Frankfurt blickt wohl auch auf Konkurrent
Der Norweger arbeitet schon seit 2018 als Chefcoach seines derzeitigen Klubs und steht noch bis 2029 unter Vertrag, was mögliche Verhandlungen erschweren dürfte.
Ins Blickfeld soll zudem ein Coach geraten sein, der aktuell in der Bundesliga im Amt ist: Alexander Blessin vom FC St. Pauli.
Der 52-Jährige, der die Hamburger erst im Sommer 2024 übernommen hat, soll bei der SGE "viele Befürworter" haben und sei "eine heiße Option", so die "Bild". Nachteil: Auch bei Blessin, der mit St. Pauli im Abstiegskampf steckt, würden Verhandlungen sicher kompliziert werden.
In Frankfurt leiten aktuell Dennis Schmitt und Alexander Meier interimistisch die Geschicke. Das 2:3 in der Champions League gegen Qarabag Agdam war allerdings nicht die beste Werbung für das Duo.



























