In den letzten Tagen hatte sich bei Borussia Dortmund der Abschied von Flügelflitzer Julien Duranville bereits abgezeichnet. Nun gibt es Gewissheit: Der Youngster wechselt auf Leihbasis vom BVB zum FC Basel.
Das teilten die beiden Klubs am Donnerstabend mit. Man habe sich mit dem Erstligisten aus der Schweiz auf ein Leihgeschäft bis zum Ende der Saison geeinigt, hieß es in der BVB-Mitteilung. Medienberichten zufolge besitzt Basel keine Kaufoption für den 19-jährigen Belgier.
BVB-Sportdirektor betonte im Rahmen der Pressemitteilung, dass man in Dortmund weiterhin an das Potenzial des jungen Offensivspielers glaube.
"Der Wechsel zum FC Basel gibt ihm nun die Möglichkeit, regelmäßig Spielpraxis zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt für seine weitere Perspektive hier beim BVB der richtige ist", so Kehl.
Daniel Stucki, Sportdirektor beim FC Basel, beteuerte, dass man Duranville dabei helfen wolle, wieder in die Spur zu finden. "Für einen jungen Spieler ist Spielpraxis auf höchstem Niveau entscheidend, um danach bei einem Topklub den nächsten Schritt zu machen", sagte der 44-Jährige.
BVB zahlte saftige Ablöse für Duranville
In Basel hofft man, dass der Neuling schon am Wochenende gegen den FC Zürich die ersten Minuten in der Schweizer Super League sammeln wird.
Duranville war einst im Januar 2023 für rund 8,5 Millionen Euro vom RSC Anderlecht nach Dortmund gewechselt. Schnell stellte er im schwarz-gelben Trikot seine Qualität unter Beweis. Nach dem Bundesliga-Debüt mit 17 Jahren folgte im Herbst 2024 sogar seine erste Berufung für die belgische Nationalmannschaft.
Unter Niko Kovac hatte der Youngster zuletzt allerdings einen schweren Stand. Seit Anfang Juli 2025 hat der Außenstürmer kein einziges Pflichtspiel mehr für die BVB-Profis bestritten.
In Basel will Duranville nun seine letzte Chance für eine WM-Nominierung nutzen. Beim BVB besitzt er im Anschluss an die Leihe noch einen Vertrag bis 2028.




























