Nach drei Jahren im Team ist die Zukunft von Defensive Coordinator Brian Flores bei den Minnesota Vikings in der NFL geklärt.
Die Vikings haben am Mittwoch in einem Statement verkündet, dass sie sich mit Flores auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt haben. Der ursprüngliche Dreijahresvertrag des einstigen Head Coachs der Dolphins war zuvor zum Saisonende ausgelaufen, nachdem eine vorzeitige Verlängerung gescheitert war.
Flores hatte in der Zwischenzeit ein Interview mit den Washington Commanders für deren Posten als Defensive Coordinator. Head Coach Kevin O'Connell hatte derweil erst kürzlich erklärt, dass er in fast täglichem Kontakt mit Flores stand und davon ausging, dass dieser zurückkehren würde, wenn er nicht gerade anderswo Head Coach werden würde.
In einem Teamstatement sagte O'Connell nun: "Brian besitzt die einzigartige Fähigkeit, eine Verbindung zu den Spielern aufzubauen, ihre individuellen Stärken zu verstehen und sie so einzusetzen, dass sie auf dem Spielfeld die größtmögliche Wirkung erzielen. Die Identität unserer Defense ist ein Spiegelbild seiner Führung und Vorbereitung. Auf persönlicher Ebene schätze ich die Beziehung, die wir in den letzten drei Jahren aufgebaut haben, sehr. Dieses gemeinsame Vertrauen, die Übereinstimmung in unseren Zielen und unsere hohen Ansprüche werden auch weiterhin entscheidend für unseren Erfolg sein."
Flores' NFL-Klage hat noch Bestand
Flores’ markante Schemes haben in den letzten beiden Spielzeiten jeweils eine der besten Defenses der NFL hervorgebracht. Die Vikings belegten 2024 den dritten Platz in EPA/Play und den achten Platz im Jahr 2025. Seine Leistungen haben ihn zurück in den Kreis der Kandidaten für Head-Coach-Posten in der NFL gebracht, und in diesem Monat absolvierte er persönliche Vorstellungsgespräche für die vakanten Stellen bei den Baltimore Ravens und den Pittsburgh Steelers.

Zuvor war Flores von 2019 bis 2021 Head Coach der Miami Dolphins. Er verklagte die NFL und mehrere Teams im Januar 2022, nachdem er von den Dolphins entlassen worden war und sich im Bewerbungsprozess für andere Stellen befand. In seiner ursprünglichen Klage warf er der Liga vor, von "Rassismus durchsetzt" zu sein, insbesondere bei der Einstellung und Beförderung schwarzer Trainer.
Diese Klage geriet im Gerichtssystem ins Stocken, da die NFL versucht, das Verfahren in ihr privates Schiedsgerichtsverfahren zu verlagern.







