Nach 19 Jahren als Head Coach der Pittsburgh Steelers hat Mike Tomlin sein Engagement in der Steel City beendet. Nachdem anschließend zunächst von einer Pause die Rede war, bringt ein NFL-Experte nun eine weitere Möglichkeit auf das Radar.
Wie Jay Glazer am Dienstag verkündete, soll Tomlin mit seiner Trainer-Karriere abgeschlossen haben und derzeit keine Pläne hegen, überhaupt nochmal an die Seitenlinie zurückzukehren. "FoxSports"-Experte Glazer ist für gewöhnlich gut informiert und pflegt zudem ein sehr gutes Verhältnis zu Mike Tomlin.
Dieser hatte sich selbst nach seinem Aus bei den Steelers noch nicht zur weiteren Zukunft geäußert. Allerdings gab es bereits seit seinem Abschied Gerüchte, Tomlin wolle 2026 in jedem Fall eine Pause einlegen. Vielmehr wurde spekuliert, dass Tomlin eines der vielen Angebote als TV-Experte annehmen würde.
Tomlin hatte 2007 als Head Coach bei den Pittsburgh Steelers angeheuert und das Team in seinen 19 Jahren in jeder einzelnen Saison vor einem Losing Record bewahrt. 2008 gewannen die Steelers den Super Bowl unter Tomlin.

NFL: Veränderungen in Pittsburgh erforderlich?
Die Steelers sind eine der renommiertesten Franchises und zeichnen sich durch jahrelange und kontinuierliche Arbeit aus. Genau das soll laut Glazer zuletzt aber ein Problem für Tomlin dargestellt haben, der mit den Steelers seit 2016 kein Playoff-Spiel mehr gewann.
Den Aussagen von Jay Glazer nach sollen die Besitzer der Steelers, die Familie Rooney, zu sparsam sein. "Sie geben nicht so viel Geld aus, wie die anderen Teams." Gemeint sind dabei vor allem infrastrukturelle Themen wie die Facility.
Aus diesen Gründen sei der offene Posten für mögliche Nachfolger von Tomlin auch nicht so attraktiv, wie man zunächst denken könnte. Schließlich sprechen die Geschichte der Steelers und die Loyalität zu den Head Coaches eigentlich für einen Job in Pittsburgh.





